Tote im Kühllaster: Schlepper in Ungarn zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

 

Der Lkw, in dem 71 tote Flüchtlinge entdeckt wurden, steht am 27. August 2015 auf der A4 zwischen Parndorf and Neusiedl in Österreich. Die Flüchtlinge sind laut Polizeiberichten erstickt. (APA)

Ein ungarisches Gericht hat vier Schlepper zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt, sie waren verantwortlich für den Tod an 71 Flüchtlingen in einem Lkw. (APA)

In Ungarn sind nach dem Tod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster vier Mitglieder einer Schlepperbande zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Drei der Verurteilten hätte keine Möglichkeit, vorzeitig entlassen zu werden, entschied ein Berufungsgericht in der Stadt Szeged. Der vierte müsse mindestens eine 30-jährige Haftstrafe verbüßen. Das Urteil aus erster Instanz wurde damit verschärft. In erster Instanz waren die drei Bulgaren und ein Afghane wegen Mordes zu jeweils 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Lkw mit den Leichen der erstickten Menschen war 2015 in Österreich nahe der ungarischen Grenze gefunden worden. Der Fall hatte international Bestürzung ausgelöst.

Quelle: Deutschlandfunk vom 20.06.2019 


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2 Kommentare zu Tote im Kühllaster: Schlepper in Ungarn zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

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  2. Ulrike sagt:

    In Dumm-Deutschland wären sie sicherlich in psychatrische Behandlung gekommen. Mehr aber auch nicht die armen Männer die doch nur helfen wollten………

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