Journalistengewerkschaft: DJV fordert kritische Distanz zu Polizeiberichten

Das Bild zeigt Frank Überall, den Bundesvorsitzenden des DJV (Deutscher Journalisten-Verband). (picture-alliance / dpa / Michael Kappeler)
Der DJV-Vorsitzende Frank Überall (picture-alliance / dpa / Michael Kappeler)

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft dazu auf, öffentliche Angaben der Polizeibehörden in jedem Fall kritisch zu hinterfragen.

Die Polizei sei bei Auseinandersetzungen Partei und nicht unparteiischer Beobachter, erklärte der DJV-Vorsitzende Überall. Schilderungen und Behauptungen aus solchen Polizeiberichten dürften daher nie ungeprüft in die Berichterstattung Einzug halten.

Beispielhaft kritisierte der DJV, dass einige Medien nach der Erstürmung des Tagebaus Garzweiler durch Klimaaktivisten die Behauptung der Polizei übernommen hätten, es seien 16 Polizisten verletzt worden. WDR-Recherchen hatten später ergeben, dass zwei Polizisten Verletzungen durch Fremdeinwirkung davongetragen hatten.

Quelle: Deutschlandfunk vom 02.07.2019 


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2 Kommentare zu Journalistengewerkschaft: DJV fordert kritische Distanz zu Polizeiberichten

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Wie kommen hunderte Deppen ungestört und unerkannt von der Polizei ungehindert auf ein Betriebsgelände um die Wirtschaft zu sabotieren? Würden die Saboteure verhaftet wenn der Strom ausfällt? Weil Krankenhäuser, Altenheime, Brutkästen für Frühchen usw. keinen Strom haben? Wie kommt die Polizei vor der Post an die Haustür um Pakete mit gefährlichem Inhalt wie Rizin, oder Teilen von Waffen abzufangen, wo noch nichts damit unternommen wurde? Wie kommt die Polizei an Gruppen die Wasserstoff aus Flüssigkeiten extrahieren wollen um Anschläge zu begehen, wo es den Wasserstoff fertig in Flaschen für Schweißtechnik gibt? Wie kann der Minister für Geheimdienst und Innenminister regelmäßig vor Anschlägen warnen, die dann nicht kommen? Wann wurde der letzte Kastor Transport sabotiert? Verbinde die Punkte und finde den Fehler?

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