„Jouwatch“ sticht ins Wespennest – linke Presse flippt aus

 

Foto: Screenshot/Youtube
 

Seit gestern Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen den jouwatch-Artikel über die „Panorama“-Show zu Carola Rackete und der „Sea-Watch 3“ auf Twitter geteilt hatte, sind einige besonders schillernde Vertreter von Deutschlands Medien-Establishment kollektiv am durchdrehen. Vor allem der „Tagesspiegel“ macht seinem Ruf als linksradikaler Hetz-Blog wieder alle Ehre und greift in die unterste Schublade.

Dass Maaßen den jouwatch-Artikel über die „Panorama“-Propagandashow teilte, wurde vom „Tagesspiegel“ natürlich prompt als „Angriff auf die deutschen Medien“ gebrandmarkt. Jouwatch sei „Leitmedium der Neuen Rechten“ und zudem „rechtspopulistisches und AfD-nahes Portal“. Dazu passe, so das wohl tendenziöseste aller Berliner Blätter in seinem nachgeraden Hetzartikel weiter, dass Maaßen zuvor einen Artikel der „NZZ“ geteilt habe, in dem es darum ging, dass die Mehrheitsgesellschaft in deutschen Großstädten inzwischen einen Migrationshintergrund aufweist – ein in der Tat aufsehenerregender demographischer Wendepunkt, der von deutschen Zeitungen leider gar nicht oder nur marginal behandelt wurde. Weil die renommierte Zürcher Tageszeitung – im Gegensatz dazu – sehr ausführlich über diese rasante deutsche Gesellschaftsentwicklung berichtet hatte, betitelte Maaßen sie im Tweet-Kommentar ironisch als eine Art „neues Westfernsehen“.

Für den Tagesspiegel war damit wohl „Maaßens Maß“ voll – zuerst ein politisch unerwünschter, weil latent natürlich rechtspopulistischer Topos von der deutschen Überfremdung (so hatte man den NZZ-Artikel dort offensichtlich aufgefasst!), dann der Vergleich mit dem „Westfernsehen -“ und jetzt auch noch ein Link zu jouwatch: Damit war der Fall klar. Brauchte es in den Hirnen dieser Haltungsjournaille noch eines weiteren Beweises, dass Maaßen endgültig im braunen Sumpf angelangt ist? Natürlich nicht.

Wieder mal Polenz als Mann fürs Grobe

Sicherheitshalber berief sich der „Tagesspiegel“ als Schützenhilfe auf den Ex-CDU-Generalsekretär Rupert Polenz, eine Art Ralf Stegner der Union, der als Fachkraft für unterirdische Tweets jenseits aller Geschmacksgrenzen bekannt ist. Dieser hatte über den jouwatch-Artikel zu Panorama und Maaßen bereits seine wie üblich unterkomplexe Meinung getwittert: „Jouwatch ist rechtsradikal!“ – eine völlig bizarre Aussage, mit der die abartige Begriffsverschiebung von „rechts“ und „rechtsradikal“ zwar ihren neuen Höhepunkt erreichte, die aber offensichtlich immer noch nicht idiotisch genug war, dass der „Tagesspiegel“ sie nicht unkommentiert zitiert und sich zueigen macht. Mit welch billigen und journalistisch unlauteren Methoden das Berliner Blatt arbeitet, offenbarte auch der letzte Absatz des Artikels. Dort zitiert der Redakteur aus dem Impressum von jouwatch:  „Der Anbieter übernimmt ausdrücklich keine Gewähr – weder ausdrücklich noch stillschweigend – für Richtigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit und Aktualität sowie für die Brauchbarkeit der abgerufenen Beiträge für den Nutzer.“ Damit sollte wohl suggeriert werden, dass man die Texte von jouwatch nicht ernst nehmen kann. Dumm nur: Die Passage findet sich im Impressum der meisten deutschen Online-Publikationen – fast wortgleich. Wie verzweifelt und hilflos muss ein Journalist sein, wenn er – in offenkundiger Ermangelung substanzieller Kritik – auf solche „Vorwürfe“ zurückgreifen muss?

Überhaupt hat ganz anscheinend kaum einer von denen, die sich hier über jouwatch und den Panorama-Text das Maul zerrissen haben, den fraglichen Artikel zu „Panorama“ gelesen. Ihnen genügt es völlig, Trigger-Begriffe wie „rechtspopulistisch“ oder gleich „rechtsradikal“ in den Raum zu werfen, die Seite und ihre Macher für toxisch zu erklären und sich in borniertes Schubladendenken zu flüchten. Hätten sie den inkriminierten Beitrag gelesen, wäre ihnen nämlich aufgefallen, dass darin nirgends „Verschwörungstheorien“ formuliert wurden, sondern lediglich Fragen gestellt und sich zwingend aufdrängende Schlüsse gezogen wurden: Wie konnte ein ARD-Kamerateam just an Bord sein, bevor ein Hilferuf einging? Wieso halten die Kameras gerade dann auf Carola Rackete in Großaufnahme, als diese den Notruf entgegennimmt? Wieso riskiert man bei der ARD den Kostenaufwand einer solchen Produktion, wenn nicht „lohnende Beute“ lockt und keine sichere Story zu erwarten ist? Mit „Verschwörung“ haben diese Fragen nichts zu tun; allenfalls mit gesunder – und wohlbegründeter – Skepsis gegenüber Framing und gelenkter Meinung. Mit beidem kennt man sich beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekanntlich sehr gut aus.

Reschke: Offene Fragen statt Fakten

Und da die Kritik an ihrer Sendung solch weite Kreise zog, meldete sich dann gestern auch noch Anja Reschke von „Panorama“ persönlich selbst zu Wort – mit einer undifferenzierten Stellungnahme, die der Schreibe des „Tagesspiegels“ in wenig nachstand: Unter dem Rubrum „Fakten zu unserer Sea-Watch 3-Reportage“ verteidigte sie ihre angebliche „Dokumentation“ – und verquickte dabei die von jouwatch erhobene Kritik (die legitime Fragen dazu stellte, wieso ein Kamerateam durchgehend und „just in time“ an Bord war) unzulässig mit wirren, tatsächlich unseriösen Spekulationen, die ebenfalls im Netz kursiert waren, wonach die Sea-Watch auch die Bohrinsel Bouri hätte anlaufen können. Bloß: jouwatch hatte in dem „Panorama“-Stück über „Bouri“ kein Wort geschrieben. Aber Hauptsache, alles „Verschwörungstheorien“, klar.

Maaßen, der sich gestern und heute früh massivsten Anfeindungen wegen seines Tweets ausgesetzt sah, nahm den Beitrag inzwischen wieder aus dem Netz – womöglich wurde der Druck aus seiner eigenen Partei zu groß. Doch die über 2.400 Likes und unzähligen Kommentare unter seinem gestrigen Tweet, die jouwatch teilweise archiviert hat, zeugen von veritablen Abgründen an echter „Hassrede“, wie man sie ansonsten nur auf ausgewählten rechten Kampfseiten finden kann; hier dann allerdings original von linken und linksextremen Hatern. In bemerkenswerter Deckungsgleichheit mit Journalisten der „üblichen Verdächtigen“ im deutschen Medienzirkus wurde darin vor allem die hundertfältige Nazifizierung Maaßens – bei gleichzeitiger Denunzierung von jouwatch als „rechtsextremes Medium“ – vorangetrieben. Das „Neue Deutschland“, ein Organ, das bekanntlich in bester Tradition unabhängiger Presse- und Meinungsfreiheit Deutschlands steht, schloss sich in seinem Maaßen-Bashing fast wortgleich den Ausfällen Polenz‘ an und befleißigte sich der Methode der „Kontaktschuld“, um jouwatch als Pfui-Zone auszugrenzen: Weil dort gelegentlich auch Identitären eine Plattform geboten werde und die „IB“ neuerdings ja pauschal als rechtextrem eingestuft wird, ist folglich auch jouwatch rechtsextrem, ergo ist auch Maaßen rechtsextrem, weil er einen Artikel von dort verlinkt hat. Es ist die Triangulation des Schwachsinns, sonst gar nichts.

Linksextreme Hetzkampagne läuft an

Ein User namens „David Schraven“ empfahl Maaßen auf Twitter übrigens, sich doch gefälligst zu „informieren“, was er da „teile“, und verlinkte dazu angeblich aufschlußreiche „Hintergrundinfos“ zu jouwatch – die allerdings ausgerechnet von „Correctiv“ stammten, jener Fake-News-Seite, die angebliche Falschmeldungen aufdecken und enthüllen will und dabei allzu oft das genaue Gegenteil betreibt. Auf der „Correctiv“-Darstellung zu jouwatch finden sich denn prompt latent antisemitische Verschwörungstheorien wieder, etwa dass hinter jouwatch der „einflussreiche US-Think-Tank ‚middle east forum“ stehe, der für seine Israel-Nähe bekannt sei. Fehlt nur noch der Hinweis auf das Wall-Street-Judentum und die Rothschilds, und das linke Feindbild wäre komplett.

Aus einem derartig unappetitlichen Dunstkreis also speist sich der linke Meinungs-Mainstream mit seiner verhetzenden und verunglimpfenden Berichterstattung – nicht nur gegen jouwatch , sondern auch gegen andere alternative Medien, die das Ziel einer Gegenöffentlichkeit im Interesse eines wirklichen Meinungspluralismus verfolgen. Es ist eine Art von Journalismus, die sich letztlich selbst richten wird. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 15.07.2019 

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3 Kommentare zu „Jouwatch“ sticht ins Wespennest – linke Presse flippt aus

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  2. birgit sagt:

    Lügen und ein totales Durcheinander !
    Wer steht hier mit dem Rücken zur Wand und beißt um sich ?

  3. Ulrike sagt:

    Bin echt auf den Niedergang unserer Lügenpresse gespannt. An dem Tag mach ich ne Flasche Schampus auf.

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