Banken: Scholz prüft Verbot von Negativzinsen für „Kleinsparer“

Eine junge Frau prüft ihre Kontoauszüge, während sie vor ihrem Laptop sitzt. (dpa / picture alliance / Hans Wiedl)
Kleinsparer sollen keine Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie Geld auf Spar- und Tagesgeldkonten haben. (dpa / picture alliance / Hans Wiedl)

Bundesfinanzminister Scholz lässt prüfen, ob Negativzinsen auf Guthaben bis zu einer bestimmten Grenze per Gesetz verboten werden können.

Scholz sagte der Funke Mediengruppe, es werde untersucht, ob es der Bundesregierung rechtlich möglich sei, Kleinsparer vor Negativzinsen zu schützen. Der Finanzminister reagierte damit auf einen Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Söder. Bayern will im Bundesrat beantragen, dass Beträge bis 100.000 Euro grundsätzlich von Strafzinsen ausgenommen werden.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, kritisierte die Forderung als populistisch. Ein solcher Eingriff in die Marktwirtschaft stehe der Politik nicht zu und könne im Extremfall zu einer Destabilisierung des deutschen Bankensystems führen, sagte Fratzscher der „Passauer Neuen Presse“.

Quelle: Deutschlandfunk vom 22.08.2019 


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5 Kommentare zu Banken: Scholz prüft Verbot von Negativzinsen für „Kleinsparer“

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  2. Zinsen (Symbol der Versklavung) bewegen sich, wie Negativzinsen (Symbol der Befreiung aus der gegenseitigen Ausbeutung) außerhalb des Gesetzes, da nur auf Euro lautende „Banknoten“ das einzig gesetzliche Zahlungmittel sind (BBankG 14).

    „Buchgeld ist Geld, aber kein gesetzliches Zahlungsmittel“ ,PDF: „Geld und Geldpolitik“, Deutsche Bundesbank

  3. Hinzukommt, dass niemandem das Geld „gehört“, sondern er nur das Privileg (ein bedingungsabhängiges Zugeständnis einer Autorität) hat, am Geldsystem teilnehmen zu dürfen, solange er brav und artig ist, arbeiten und Geld verdienen geht.

    Klagen, Jammern und sich beschweren sind dabei erlaubt, jedoch auch wirkungslos, weil sie nur Ventilfunktionen sind. Klagen in einer größeren Gruppe nennt sich demonstrieren. Zum Begriff „Beschweren“: „Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

    Dabei geht es nicht – wie üblich gedacht – um Geld haben oder nicht haben, sondern nur um die Art und Weise, wie es zu einem kommt.

  4. Kleiner Grauer sagt:

    Haben wir Revolution? Ist Staatsstreich angesagt? „IM Erikas“ einziger Erfolg die Minus Zinsen werden wegrevoltiert? Jetzt wird dieser „Erfolg“ auch noch als „Miss“ Erfolglos eingeordnet. In Brüssel können die schon ein Zimmer für den Scholz frei machen… Von mir gibt es keine negativen Kräfte an DIE. Das habt Ihr fein gemacht, es ist so schön bei Euch, ich belaste Euch nicht meine Stimme zur Wahl auf dem Zettel Eurer Partei zu zählen. Ich mache das Kreuz an der Stelle was ich nicht im Bundestag sehen will. Man muß zur Wahl mit dem Kreuz alles das ungültig machen was man nicht haben will-oder

  5. Ulrike sagt:

    Überhaupt keine Negativ-Zinsen. Das ist doch eine verdammte Sauerei die Sparer belasten zu wollen.

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