Chemnitzer OB Ludwig will 2020 zurücktreten – KEINE ERNEUTE KANDIDATUR


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Barbara Ludwig (57, SPD), seit 2006 Oberbürgermeisterin von Chemnitz

Barbara Ludwig (57, SPD), seit 2006 Oberbürgermeisterin von Chemnitz Foto: Pastierovic

Chemnitz – OB Ludwig macht Schluss!

Am Dienstagmittag um Punkt 12 Uhr verkündete die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (57, SPD), dass sie 2020 nicht noch mal als Oberbürgermeisterin kandidieren wird. Sie bestätigte damit entsprechende Gerüchte der letzten Monate.

Auf Nachfragen hin hatte die Stadtchefin bisher nur erklärt, dass sie ihre Entscheidung erst nach der Landtagswahl fällen bzw. bekanntgeben werde.

In einem Jahr, am 12. September 2020, ende ihre aktuelle Amtszeit, erklärte Ludwig vor Journalisten im Rathaus. „Deshalb ist es eine gute Zeit jetzt zu sagen, dass ich nicht wieder als Oberbürgermeisterin in Chemnitz kandidieren werde.“ Die 57-Jährige lächelt erleichtert – endlich ist es raus!

Die Entscheidung fiel wohl schon 2013

„Ich habe mich sehr gefreut über die Wiederwahl 2013“, so Ludwig. “Noch am Wahlabend habe ich damals mit meiner Familie besprochen, dass das sehr schön ist, aber es meine letzte Amtszeit ist, um mit dieser ganzen Stärke des Wahlergebnisses (63,84 % im 2. Wahldurchgang, Anm. d. Red.) sich auf alles zu konzentrieren, was in der Stadt wichtig ist.“ Die Entscheidung sei so früh gefallen, weil sie gewusst habe, dass es immer unfertige Projekte geben werde. „Eine Stadt wird nie fertig.“

Warum keine dritte Kandidatur 2020?

Ludwig: „Demokratie lebt von Wechsel und Kontinuität. Das haben wir mit meinem Amtsvorgänger geschafft. Ich darf das Amt, wenn ich gesund bleibe, 14 Jahre lang ausüben. Das ist eine lange Zeit und das ist gut. Aber dann finde ich, ist es auch gut so und dann sollte das jemand anderes machen. Dann ist es Zeit für einen Wechsel, für neue Ideen, für auch ’ne andere Sichtweise. Ich habe viel erreichen können und der Wechsel gehört zur Demokratie dazu.“

Was macht Ludwig nach 2020?

„Ich habe mich entschieden, auch mal anderen Dingen in meinem Leben Platz zu lassen für die die ganze Zeit kein Platz war“, so Ludwig. „Weil wenn man Oberbürgermeister ist, dann tut man das sehr fokussiert.“

Beruflich will sie vielleicht (!) zu ihren Wurzeln zurückkehren: „Es werden Grundschullehrer gebracht und ich bin ja Grundschullehrerin. Das wäre schon mal eine Idee. Aber ich mache mir darüber jetzt noch nicht so intensiv Gedanken und will mich während meiner Amtszeit nicht neu orientieren. Und ich habe ja einen wunderbaren Beruf, den ich ausüben könnte – natürlich mit einer entsprechenden Anpassungsqualifizierung. Ich bin ja schon sehr lange raus. Aber nur zuhause sitzen, das könnte ich nicht.“

Ludwig wurde 2006 erstmals zur Oberbürgermeisterin ihrer Heimatstadt gewählt, 2013 erneut (eine Amtszeit dauert 7 Jahre). Davor war die gelernte Grundschullehrerin u.a. als Landtagsabgeordnete, Chemnitzer Sozialbürgermeisterin sowie sächsische Wissenschaftsministerin tätig. Seit 2001 ist Ludwig SPD-Mitglied, seit 2007 dort auch Mitglied des Bundesvorstandes. Sie hat eine Tochter (36).

Wann wird 2020 in Chemnitz eine neuer OB gewählt?

Ganz genau steht es noch nicht fest. Der erste Wahlgang erfolgt irgendwann zwischen dem 14. Juni und 5. Juli 2020. Sollte ein zweiter Wahlgang nötig sein (wenn’s keine absolute Mehrheit für einen Kandidaten gibt), erfolge dieser zwischen dem 5. und 26. Juli – drei Wochen später (früher waren nur zwei Wochen dazwischen).

Quelle: Bild-online vom 10.09.2019 


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4 Kommentare zu Chemnitzer OB Ludwig will 2020 zurücktreten – KEINE ERNEUTE KANDIDATUR

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Ich glaube nicht dass der Nischel am Nischel dann aus Dankbarkeit ausgetauscht wird. Der Eingeborene weiß mit „Nischel“ etwas anzufangen!
    Schaden hat Sie? Genug angerichtet. Ab irgendeinen Stadium macht das Schaden anrichten auch keinen Spaß mehr. Nach sieben Jahren Kampf gegen das eigene Volk bekommen die Bürgermeister volle Anerkennung mit 30 Silberlingen! Wo der Schlafmichel 45 Jahre dafür braucht.

  3. birgit sagt:

    Dann kommt die wohl auch nicht mehr zum Kaffeeklatsch nach Zwicke zur lieben Pifi ? Ich bin so traurig !

    • Waldtürenöffner sagt:

      Wenn die beim Kaffee Berufserfahrung austauschen haben die kein gemeinsames Thema. Wenn es um Korruption im Bau geht dann trinken die trotzdem Kaffee obwohl der nicht schmecken dürfte.

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