Deutschland Nach Explosion in Grube in Sachsen-Anhalt: Die 35 eingeschlossenen Personen konnten gerettet werden

 

Nach Explosion in Grube in Sachsen-Anhalt: Die 35 eingeschlossenen Personen konnten gerettet werden
Feuerwehrkräfte im Einsatz an der Mine Teutschenthal

Bei einer Explosion in der Grube Teutschenthal im Saalekreis in Sachsen-Anhalt sind mehrere Menschen verletzt worden. Bis zu 30 weitere Menschen saßen unter Tage fest. Mittlerweile sind laut der Sprecherin der Polizei in Halle alle 35 Eingeschlossenen aus der Grube geborgen.

Nach einer Verpuffung in der Bergbaugrube Teutschenthal in Sachsen-Anhalt sind rund 35 Arbeiter für Stunden in rund 700 Metern Tiefe eingeschlossen gewesen. Zwei von ihnen wurden bei dem Unglück am Freitag verletzt. Die Eingeschlossenen wurden wohlbehalten befreit, wie die Polizei mitteilte. Die Arbeiter hatten sich nach dem Unglück noch mehrere Stunden in Sicherungsräumen in der Grube aufgehalten und waren mit Sauerstoff versorgt, wie ein Sprecher des Landesbergamts in Halle/Saale sagte.

Polizei Halle (Saale)

@Polizei_HAL

In der Grube gab es nach ersten Erkenntnissen eine Verpuffung unter Tage.

Es wurden 2 Personen verletzt, weitere befinden sich in einem gesicherten Raum unter Tage.

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Grund für die Verpuffung war nach ersten Erkenntnissen des Landesbergamtes ein explosives Gasgemisch gewesen, das sich in der Grube westlich von Halle gebildet hatte. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Nach der Rettung aller Bergleute sollte noch am Freitag die Suche nach der Unglücksursache anlaufen. Es sei Entwarnung gegeben worden. Nun würden Experten des Landesbergamts unter Tage fahren und mit Untersuchungen beginnen, sagte der Abteilungsleiter Bergbau, Uwe Schaar, in Halle. Die üblichen Arbeiten in der Grube würden so lange ruhen, bis die Ursache geklärt sei. Wie lange das dauern werde, könne er noch nicht sagen, so Schaar.

Polizei Halle (Saale)

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Alle Personen konnten geborgen werden.

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Bergfürst

In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 100 Menschen. Für die Anlage gebe es spezielle Sicherungs- und Rettungsszenarien, sagte Schaar.

In den vergangenen 15 Jahren wurde das im Jahr 1982 stillgelegte Bergwerk umgebaut. Heute handelt es sich um ein sogenanntes Versatzbergwerk. Dort werden auf 14 Quadratkilometern Grundfläche mineralische Abfälle deponiert, um die Grube zu stabilisieren. Bis in die 1980er Jahre waren dort Kali und Steinsalze abgebaut worden.

Nach Explosion in Grube in Sachsen-Anhalt: Die 35 eingeschlossenen Personen konnten gerettet werden

(rt/dpa)

update 07.11.2019

Nach dem Unglück in der Bergbaugrube Teutschenthal in Sachsen-Anhalt sind Ermittlungen aufgenommen worden.

Nach Angaben der Polizei soll untersucht werden, ob eine fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung vorliege. Bei der Verpuffung seien ein Mensch schwer und ein weiterer leicht verletzt worden. Mit der Frage, wie es zu dem Unglück kommen konnte, beschäftige sich zudem Landesamt für Geologie.

Zuvor waren etwa 35 Arbeiter für mehrere Stunden in rund 700 Metern Tiefe eingeschlossen gewesen. Sie hatten sich nach dem Unglück noch mehrere Stunden in Sicherungsräumen aufgehalten und waren mit Sauerstoff versorgt worden. Anschließend wurden sie von der Grubenwehr befreit und nach draußen begleitet.

Bei der Grube handelt es sich um ein sogenanntes Versatzbergwerk, das nach seiner Stilllegung im Jahr 1982 unterirdisch verfüllt wird. Zuvor wurden dort rund 80 Jahre lang Kali und Steinsalze abgebaut.

Quelle: Russia Today und Deutschlandfunk vom 08.11.2019 


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2 Kommentare zu Deutschland Nach Explosion in Grube in Sachsen-Anhalt: Die 35 eingeschlossenen Personen konnten gerettet werden

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Was wurde dort vergraben das Gase entwickelt die explosiv sind. Es könnte Wasserstoff gewesen sein so schon Vermutungen. Der entsteht wenn alte Batterien in Massen gelagert werden. Die Entsorgung von Altbatterien ist doch nicht gelöst? Da wären doch schon die Haie für Abfall und Betrug mit Altbatterien im „Geschäft“!
    Was wurde in Österreich vergraben? Es wurde von radioaktivem Schrott gemunkelt. Kein „Retter“ wollte einfahren…
    Das Grubenunglück von Lassing ereignete sich am Vormittag des 17. Juli 1998. Bei dem Grubenunglück in der obersteirischen Gemeinde Lassing starben zehn Bergleute eines Rettungstrupps, die ausgerückt waren, um einen Verschütteten zu retten.

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