EIER-PREISE BEI ALDI UND LIDL GESTIEGEN: KUNDEN MÜSSEN TIEFER IN DIE TASCHE GREIFEN


Bergfürst

PREISE FÜR EIER AUS BODEN- UND FREILANDHALTUNG UM JEWEILS 10 CENT ANGEHOBEN

Mühlheim an der Ruhr/Neckarsulm – Die Eierpreise sind wenige Tage nach dem Jahresbeginn in Bewegung geraten. Aldi hat die Preise für die 10er-Packung Eier aus Bodenhaltung und Eier aus Freilandhaltung um jeweils 10 Cent angehoben. Die neuen Preise gelten seit Freitag, wie eine Sprecherin von Aldi Süd der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Wer Eier bei Aldi oder Lidl kauft, muss nun tiefer in die Tasche greifen (Symbolbild).
Wer Eier bei Aldi oder Lidl kauft, muss nun tiefer in die Tasche greifen (Symbolbild).

Demnach kosten bei Aldi Süd 10 Eier aus Bodenhaltung nun 1,29 Euro und 10 Eier aus Eier aus Freilandhaltung 1,69 Euro. Auch beim selbstständigen Schwesterunternehmen Aldi Nord gelten diese Preise, wie aus einer Online-Übersicht des Discounters hervorgeht.

Was Aldi kann, kann Lidl schon lange. Auch bei der Supermarkt-Konkurrenz kam es zu einer Preiserhöhung.

„Im Rahmen der vom Markt vollzogenen Preisveränderung hat Lidl Deutschland den Preis ebenfalls angepasst“, meinte eine Lidl-Sprecherin auf Bild-Nachfrage.

Demnach kosten Eier aus Bodenhaltung nun 1,29 Euro im Zehnerpack. Für Eier aus Freilandhaltung werden 1,69 Euro fällig. Gefärbte Eier sind noch einmal 20 Cent teurer und kosten 1,89 Euro.

Eine solche Entwicklung sei nach Einschätzung von Branchenbeobachter Matthias Queck kein Rekordhoch.

„Auf diesem Preisstand waren sie vorher schon einmal“, sagte er der dpa. Anfang Januar sei im Handel traditionell ein Zeitpunkt, an dem sich Eierpreise verändern können.

Nicht nur Eierpreise sind bei Aldi gestiegen: Auch (bestimmte) Schokolade wird teurer

Auch einige Schokoladenprodukte wurden zum 10. Januar bei Aldi teurer. Kräftig um fast 20 Prozent stieg der Preis für Pistazien. Aldi Nord verwies bei den jüngsten Preisveränderungen auf höhere Rohstoffpreise. „Generell orientieren wir uns stets an der Entwicklung der Rohstoffpreise, um keine Qualitätskompromisse für unsere Kunden einzugehen. Entwickeln sich die Preise wieder runter, geben wir den Preisvorteil umgehend an unsere Kunden weiter“, erklärte eine Sprecherin des Essener Unternehmens auf Anfrage.

Aldi gilt als Messlatte für andere große Lebensmittelhändler, die zumeist innerhalb weniger Tage Preisveränderungen bei den häufig verkauften Produkten in der untersten Preislage nachvollziehen.

Rewe hat bereits nachgezogen. Man verlangt für die Eier genau die gleichen Preise wie bei Lidl und Aldi.

Quelle: tag24.de vom 14.01.2020


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7 Kommentare zu EIER-PREISE BEI ALDI UND LIDL GESTIEGEN: KUNDEN MÜSSEN TIEFER IN DIE TASCHE GREIFEN

  1. ulrike sagt:

    Na und da muss einem ein Ei vom glücklichen Huhn wert sein.
    Ich bezahle hier im Bioladen für 10 Stück 3 Euro.

    • birgit sagt:

      Für Eier aus naturbelassenen Hühnern, also Freilandhaltung, ist ein Preis von 30ct pro Stück angemessen. Anders kann man die nicht produzieren !
      Wenn die Einsicht in der Bevölkerung dafür fehlt zeugt das nur von totalem Unverständnis für die Landwirtschaft.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Die Eier sind zwei Mal im Preis gestiegen. Irgendwann 2019 ist die –M-Größe kleiner geworden, auch-L-wurde kleiner-bei gleichem Preis, nein so nicht. L-Gab es Wochenlang vor Weihnachten überhaupt nicht zu kaufen. Die 10 Stück von-M-haben nicht in meinen Topf gepasst. Da lag immer eins obenauf. Seit 19 passen die alle rein??? Bei den 10 Stück von-L-lagen zwei, größenbedingt obenauf. Seit wenigen Wochen passen die jetzt alle nebeneinander rein. Ich frage mich wie kann man Eier so nach Größe produzieren? Bekommt die Henne einen Impuls wenn Sie-M- oder-L- legen soll? Was passiert mit den Zwischengrößen?

    • birgit sagt:

      Also, von Anfang an ! Wenn die Hühner durch Naturbrut entstehen und nicht zu den hochgezüchteten Rassen gehören, brauchen sie ca. 7-8 Monate bevor sie überhaupt das erste Ei legen.

      Die Eier von den jungen Hühnern sind noch klein, also Größe S. Das entwickelt sich dann im laufe der Zeit zu M und mit über einem Jahr legen sie dann L bzw. XL Aber halt nur wenn man sie am Leben läßt und nicht gleich wegschlachtet. Da sie in den Anlagen zu Höchstleistung getrieben werden, sind die meist nach der ersten Legeperiode fertig und gehen in die Schlachtung. Denn sie werden gezwungen jeden Tag ein Ei zu legen. Hühner in Freilandhaltung und ohne genemanipuliertem Kraftfutter legen einen Tag früh, den nächsten um die Mittagszeit, den 3 Tag am Abend und dann gibt es einen Tag Pause, bevor das Spiel von vorn anfängt.

      Eier werden nicht nur nach Größe sortiert, sondern auch nach Gewischt. Merke ! je frischer ein Ei ist umso schwerer. Warum ? Weil sich unter der Schale noch kein Luftkissen gebildet hat da es noch keinen Substanzverlust gab, deshalb kann man die so schlecht schälen. Frische Eier schmecken erst richtig nach 10-14 Tagen !

      Gartenhähne brauchen auch 8 Monate, bevor überhaupt ein ausgereiftes Fleisch entstanden ist. Aber dafür hat man dann den Gickerhahn ( sagt mein Enkel) in der Pfanne und kein Wasser !

      Enten und Gänse verhalten sich auch so. Mindestens 7 Monate im Garten, ansonsten hat man Wasser und Fett in der Pfanne. Ausgereiftes Geflügelfleisch ist übrigens dunkel, fast wie Wild.
      Allerdings dauert die Zubereitung etwas länger als bei Mastgeflügel.

      Und gefärbte Eier muß man auch nicht kaufen ! Man nehme Mischlingshühner und Grünleger, dann bekommt man Eier weiß, beige, braun und alle Schattierungen von Grün bis Türkis.

      Wenn Du mal wieder in der Nähe bist zeige ich Dir das !

  3. Annette sagt:

    Ich kenne eine große Farm, da wird gegackert ohne Ende….

    • birgit sagt:

      Dürfen die Tiere raus auf die Wiese oder ist das Bodenhaltung ?

      • gerhard sagt:

        Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen… die Wiese lag außerhalb des Ortes. Natürlich bekamen die Hühner Grünes zu fressen. Im Frühjahr Unmengen an Brennessel kleingehackt.Für den Winter wurde Grünkohl angebaut…kleingehackt mit geraspelten Möhren…ein herrliche Dotterfarbe und prima Geschmack…wir hatten auch im Winter unsere Abnehmer. Und zur Schlachtreife….nach Vorgabe der Mastindustrie schon nach wenigen Wochen erreichbar. Wir hielten dazu die ,,schweren“Rassen (Sperber, Hemshire ,Sussex) ….dauerte paar Monate länger, man wollte ja was in der Pfanne sehen.

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