„REVOLUTION CHEMNITZ“: Platz die Bombe im Neonazi-Prozess?

 
Ein Angeklagter im Prozess gegen die selbsternannte „Revolution Chemnitz“

Ein Angeklagter im Prozess gegen die selbsternannte „Revolution Chemnitz“Foto: dpa

Chemnitz/Dresden – Im Prozess gegen die acht Neonazis der „Revolution Chemnitz“ soll am Donnerstag Gordian Meyer-Plath (51), Sachsens oberster Verfassungsschützer, aussagen.

Auf Antrag der Verteidiger von Marcel W. (31) soll er die Frage klären: Waren die Umsturzpläne der Chemnitzer ein Produkt des Verfassungsschutzes, um mehr über die rechtsextreme Szene in Chemnitz zu erfahren?

Bekanntlich kam die Gruppe nicht weit. Schon einen Tag nach ihrer Gründung (10. September 2018) wusste der Verfassungsschutz über sie Bescheid. Kurz danach waren alle verhaftet.

Die Verteidiger vermuten: Es gab in der Gruppe einen Spitzel – womöglich sogar ihr Gründer, Christian Keilberg (32). Denn merkwürdig: Über alle Angeklagten fragte das LKA Informationen ab, nur über Keilberg nicht. Und: Nachweislich hatte Keilberg schon 2005 und 2015 Kontakte zum sächsischen Verfassungsschutz.

„Die Befragung von Herrn Meyer-Plath soll klären, ob Mitglieder der Gruppe Kontakt zum Verfassungsschutz hatten und ob der Verfassungsschutz schon vor den Ereignissen in die Planung eingebunden war“, sagt Reinhard Röthig (43), Verteidiger von Sven W. (28), zu BILD.

Hätte der Verfassungsschutz mitgeplant, könnte der ganze Prozess platzen.

Quelle: Bild-online vom 16.01.2020


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4 Kommentare zu „REVOLUTION CHEMNITZ“: Platz die Bombe im Neonazi-Prozess?

  1. Annette sagt:

    Helf mir mal einer auf die Sprünge:

    Waren das die Leute mit dem 7,5 Joule DURCHSCHLAGSFÄHIGEN Luftgewehr, was eine AK47 mit panzerbrechender Munition in den Schatten stellte?

    Merke: Dieses nichtstaatliche Konstrukt muß aufrechterhalten werden

    Die Zwei-Klassengesellschaft ist nicht Bio-Deutsche versus Migranten, es ist Bio-Deutsche versus Nichtstaatsverwaltung BRD

    Wie unwissend die Menschen sind, zeigt sich beim Hinterfragen von
    WEM NUTZT ES

    Die Alliierten haben aus einem Volk beieinflußte Willenlose gebastelt… hoffentlich werden sie uns nicht überdrüssig, die Kritiker lassen sie ja schon jagen und basteln wie gewohnt entsprechende Szenarien. Wolfgang Plan und Adrian Ursache lassen grüßen.
    Das 11. Gebot: Du sollst nicht lügen ein Staat zu sein, wenn Du kein Staat bist…
    doch, tut die BRD-Verwaltung und lacht…

  2. birgit sagt:

    Die haben in jeder Gruppe Maulwürfe plaziert !
    Typisch für die Dienste !

  3. ossi123 sagt:

    Man nehme geistig Behinderte / Lernschwache und setze darauf V-Leute sowie einen Agent Provocateur (frz. für ‚provozierender Agent‘, Lockspitzel; Plural Agents Provocateurs) an!

    PROZESS GEGEN TERRORGRUPPE „REVOLUTION CHEMNITZ“ Neonazi zu dumm für Vernehmung? 07.10.2019
    https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-news/terrorgruppe-revolution-chemnitz-neonazi-zu-dumm-fuer-vernehmung-65197646.bild.html
    http://archive.is/lYfLa
    Dresden – Die Beweisaufnahme im Prozess gegen die Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ begann am Montag schleppend: Keiner der acht Angeklagten sagte etwas.

    Zunächst ging es darum, ob frühere Vernehmungen des Angeklagten Sten E. (29) rechtens waren. Seine Verteidiger hielten sie für unzulässig, weil die mehr als sechsstündige, nächtliche Befragung ihren Mandanten ermüdet habe.
    Die Verteidigung brachte auch die starke Lernbehinderung zur Sprache, weshalb er die Belehrung zur Vernehmung nicht begriffen habe. Richter Hans Schlüter-Staats konnte keine „Hilflosigkeit“ des Beschuldigten erkennen.

    „REVOLUTION CHEMNITZ“ Platzt die Bombe im Neonazi-Prozess? 16.01.2020
    https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-news/revolution-chemnitz-platz-die-bombe-im-neonazi-prozess-67374364.bild.html
    http://archive.is/gVbYq
    Chemnitz/Dresden – Im Prozess gegen die acht Neonazis der „Revolution Chemnitz“ soll am Donnerstag Gordian Meyer-Plath (51), Sachsens oberster Verfassungsschützer, aussagen.
    Auf Antrag der Verteidiger von Marcel W. (31) soll er die Frage klären: Waren die Umsturzpläne der Chemnitzer ein Produkt des Verfassungsschutzes, um mehr über die rechtsextreme Szene in Chemnitz zu erfahren?

    Die Verteidiger vermuten: Es gab in der Gruppe einen Spitzel – womöglich sogar ihr Gründer, Christian Keilberg (32). Denn merkwürdig: Über alle Angeklagten fragte das LKA Informationen ab, nur über Keilberg nicht. Und: Nachweislich hatte Keilberg schon 2005 und 2015 Kontakte zum sächsischen Verfassungsschutz.
    „Die Befragung von Herrn Meyer-Plath soll klären, ob Mitglieder der Gruppe Kontakt zum Verfassungsschutz hatten und ob der Verfassungsschutz schon vor den Ereignissen in die Planung eingebunden war“, sagt Reinhard Röthig (43), Verteidiger von Sven
    W. (28), zu BILD.

    Hätte der Verfassungsschutz mitgeplant, könnte der ganze Prozess platzen.

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