Weltwirtschaftsforum Davos: Hauptthema Klimaschutz

Klimaaktivisten sind im Rahmen eines dreitägigen Protestmarsches auf dem Weg von Landquart bis Davos, wo vom 21.01.2020 bis 24.01.2020 das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums stattfindet. (dpa-news / AP / Michael Probst)
Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird jährlich von Protesten begleitet. (dpa-news / AP / Michael Probst)

Im schweizerischen Davos beginnt heute das 50. Weltwirtschaftsforum. Im Mittelpunkt des viertägigen Treffens mit rund 3.000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Organisationen stehen der Kampf gegen den Klimawandel sowie die Krisen im Nahen Osten und in Libyen. Die schwedische Klimaaktivistin Thunberg sprach zu Beginn der Veranstaltungen von einem Versagen von Politik und Wirtschaft beim Klimaschutz.

Die offizielle Auftaktrede hält US-Präsident Trump. Er wird in Davos unter anderem Iraks Staatschef Salih sowie den Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Barsani, treffen. Das Verhältnis zwischen dem Irak und den USA war Anfang Januar erschüttert worden, als die US-Armee in Bagdad Irans obersten General Soleimani getötet hatte. Das irakische Parlament forderte die Regierung daraufhin auf, die derzeit rund 5.000 dort stationierten US-Soldaten des Landes zu verweisen.

Zudem will sich Trump mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen treffen, um über den Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA zu sprechen. Zuletzt drohte Trump mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU.

Thunberg macht Politik und Wirtschaft Vorwürfe

Da der Klimaschutz im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht, ist auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wieder nach Davos gekommen. Die 17-Jährige Klimaaktivistin warf Spitzenvertretern von Politik und Wirtschaft ein Versagen beim Umweltschutz vorgeworfen. Sie sagte zu Beginn des Weltwirtschaftsforums, zwar sei der Klimaschutz durch die Proteste junger Menschen zu einem wichtigen Thema geworden. In der Praxis werde immer noch nichts getan. So sei der Ausstoß von Kohlendioxid nicht gesenkt worden.

Aus Deutschland nehmen unter anderen Bundeskanzlerin Merkel sowie mehrere Kabinettsmitglieder wie Bundesumweltministerin Schulze und Entwicklungsminister Müller teil. Merkel wird am Donnerstag in Davos erwartet. Die SPD-Politikerin Schulze sagte im Vorfeld des Forums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft seien alle gefragt. Die Finanzwirtschaft müsse in ihrem eigenen Interesse ein wichtiger Verbündeter für den Klimaschutz werden.

Motto: „Für eine solidarische und nachhaltige Welt“

Die Tagung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt“ – auf Deutsch etwa „Interessenvertreter für eine…“. Die Zusammenkunft wird regelmäßig von Protesten begleitet. Aus ganz Europa haben sich auch diesmal Klimaaktivisten auf den Weg nach Davos gemacht. Bei der gestrigen Auftaktkundgebung der Protestbewegung in der Graubündner Gemeinde Landquart hieß es, die Führungsriege, die sich alljährlich in Davos versammele, solle endlich Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und wirksame Vorkehrungen beschließen, um die Umweltzerstörung und die Erderwärmung zu stoppen.

Davos habe das Zeug dazu, den Klimawandel zu verlangsamen, aber den Teilnehmern fehle es an Mut und Willen. Seit dem Besuch von Thunberg in Davos vor einem Jahr habe sich praktisch nichts getan. Wertvolle Zeit sei verschenkt worden.

Quelle: Deutschlandfunk vom 21.01.2020


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5 Kommentare zu Weltwirtschaftsforum Davos: Hauptthema Klimaschutz

  1. ulrike sagt:

    Hat die blöde Thunfisch Gretl mal wieder den Schnabel weit aufgerissen.
    Und die dummen tanzen nach ihrer Pfeife. Man fasst es nicht.

    Umweltministerin Schulze – ist da snicht die mit dem grossen BMW? Wasser preidgen und Wein saufen. Alles die gleichen Betrüger.

  2. birgit sagt:

    Die bemühen sich das Baumsterben schnell voran zu treiben. Denn kein Baum, keine Pflanze kann ohne CO² überleben.

  3. Thunberg zeigt nur, dass sie sich im gewohnten Denkrahmen bewegt, der nicht wirklich zielführend ist. Die berühmte Schuldzuweisung, wie sie gerne – als „normal“ erachtet – als „Argumentationsverstärker“ herangezogen wird, ist lediglich ein Verdrängungskonzept, was zu nichts führt.

    • Es ist sinnvoll, nicht jeden einfach als „dumm“ bezeichnen. Das wirft nur ein schlechtes Bild auf einen selbst – zumal es nicht wirklich etwas zur gegebenen Situation beiträgt.
      Es verrät jedoch etwas über die herrschende Denkweise, die durch Anwendung von Selbstreflektion zur Erweiterung des bisherigen Horizontes führt. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

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