Verband kritisiert Anschlag auf Vonovia

Stand: 26.01.2020 12:09 Uhr  – NDR 1 Welle Nord
Blick durch die Fensterscheibe in das Vonovia-Büro, auf das ein Brandanschlag verübt wurde. © Daniel Friedrichs Foto: Daniel Friedrichs

In das Vonovia-Büro wurde am Sonnabend ein Brandanschlag verübt.

Nach dem Brandanschlag auf ein Bürogebäude des Wohnungsunternehmens Vonovia in Kiel hat sich nun Andreas Breitner, der Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNM), dazu geäußert. „Bei aller Notwendigkeit, über die aktuelle Wohnungspolitik in unserem Land zu diskutieren: Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung“, schreibt er in einer Mitteilung.

Anschläge auch in anderen Städten

Zu dem Anschlag in der Nacht zum Sonnabend hatte sich laut Polizei eine Gruppe mit dem Namen „Freiräume Schaffen Kiel“ bekannt. Auch in anderen Städten in Deutschland hatte es zuletzt Brandanschläge auf Autos von Vonovia-Mitarbeitern oder Vandalismus an Gebäuden gegeben. Die Täter hatten die Wohnungspolitik des Unternehmens kritisiert und ihm vorgeworfen, Wohnraum zu verknappen und überhöhte Mieten einzufordern.

Breitner: Gewalt kein Mittel der Auseinandersetzung

NDR 1 Welle Nord – Nachrichten für Schleswig-Holstein – 26.01.2020 17:00 Uhr Autor/in: Weißhaupt, Fabian

„Bei aller Notwendigkeit, über die aktuelle Wohnungspolitik in unserem Land zu diskutieren: Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung“, schreibt Andreas Breitner vom VNW.

Staatsschutz ermittelt

Bei dem Anschlag in Kiel wurde laut Polizeisprecher Matthias Felsch eine Scheibe des Büros an der Ecke Holtenauer Straße/Prinz-Heinrich-Straße im Kieler Stadtteil Wik eingeschlagen und mit einem Brandbeschleuniger Feuer gelegt. Es ging von selbst wieder aus, verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz ermittelt nun.

Quelle: NDR vom 26.01.2020


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