„Super Tuesday“: Kopf-an-Kopf-Rennen bei US-Vorwahlen

Vor dem "Super Tuesday" rechneten sich die demokratischen Politiker Bernie Sanders und Joe Biden (rechts) gute Chancen aus. (picture-alliance/dpa )
Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Sanders und Biden (rechts) (picture-alliance/dpa )

Die US-Vorwahlen beim sogenannten „Super-Tuesday“ laufen bei den US-Demokraten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Kandidaten hinaus. Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden und Senator Bernie Sanders bekommen den meisten Wählerzuspruch in den 14 Bundesstaaten, in denen heute, am „Super-Wahldienstag“ entschieden wird, wer als demokratischer Präsidentschaftsbewerber gegen Donald Trump ins Rennen geht.

Der ehemalige Vizepräsident Biden hat zwar mit bisher acht US-Bundesstaaten die meisten der insgesamt 14, die in dieser Nacht gewählt haben, für sich entscheiden können. Allerdings liegt sein parteiinterner Rivale Sanders in Kalifornien vorn. Im Bundesstaat Texas könnte sich das Votum des „Super-Tuesdays“ entscheiden: Dort liegt Biden nach Auszählung von über 60 Prozent der Stimmen vor Sanders.

Super-Tuesday entscheidet sich in Kalifornien und Texas

Allein diese beiden Staaten ergeben knapp die Hälfte der Delegiertenstimmen, über die an diesem Wahltag entschieden wird. Fest steht bereits, dass Sanders in drei weiteren Staaten vor Biden und den beiden anderen starken Mitbewerbern bei den Demokraten liegt, Bloomberg und Warren.

Biden gewann die Abstimmungen in acht Staaten: Minnesota, Virginia, North Carolina, Alabama, Oklahoma, Tennessee, Arkansas und Massachusetts. Sein gutes Abschneiden dort gilt als politischer Rückschlag besonders für Elizabeth Warren, die den Staat im Senat repräsentiert. Neben Kalifornien und Texas müssen auch noch die Stimmen in Maine im Nordosten der USA ausgezählt werden – dort hat der ehemaligen Vizepräsident ebenfalls die Nase vor.

Sanders bekommt vor allem im Westen und in den mittleren Bundesstaaten Zuspruch: Er siegte in seinem Heimatstaat Vermont, in Colorado und in Utah.

Wichtiger Tag für die Positionierung gegen Trump

Am sogenannten „Super Tuesday“ fallen die Entscheidungen in insgesamt 14 Bundesstaaten und dem Außengebiet Amerikanisch-Samoa. Dort hat sich Prognosen zufolge der ehemalige Bürgermeister von New York, Bloomberg, durchgesetzt. Am „Super Tuesday“ werden mehr als ein Drittel der Delegiertenstimmen vergeben, die auf dem Nominierungsparteitag im Sommer über den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten entscheiden. Dann wird klar sein, wer bei der Wahl im November gegen Amtsinhaber Trump antritt.

Die wichtigsten Informationen zum Super Tuesday“ in den USA haben wir hier zum Nachlesen zusammengetragen. Welchen Einfluss Kampagnen in den Sozialen Medien im US-Vorwahlkampf haben, können Sie hier lesen. Und welchen Einfluss die Kandidatur von New Yorks ehemaligen Bürgermeister Bloomberg auf den Zuspruch für Joe Biden haben könnte, haben wir hier analysiert.

Quelle: Deutschlandfunk vom 04.03.2020


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