Wirtschaft: Traditionsunternehmen aus Oberfranken insolvent: Mitarbeiter vor ungewisser Zukunft

TETTAU – Wirtschaft

Traditionsunternehmen aus Oberfranken insolvent: Mitarbeiter vor ungewisser Zukunft

Die Corona-Krise war zu viel für das Unternehmen: In Oberfranken musste ein Formenbauer jetzt Antrag auf Insolvenz stellen. Der Geschäftsführer hofft, dass die Pandemie zu einem Umdenken bei den Investoren führt.

Bei der Zitzmann GmbH & Co. KG in Tettau/Alexanderhütte hofft man nun, dass sich ein Weg findet, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Foto: Veronika Schadeck
Bei der Zitzmann GmbH & Co. KG in Tettau/Alexanderhütte hofft man nun, dass sich ein Weg findet, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Foto: Veronika Schadeck
 

Der Tettauer Glasformenhersteller Zitzmann hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Coburg wurde am 29. Juni über das Vermögen der Zitzmann GmbH & Co. KG – Werkzeugbau Tettau die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Als Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Klaus-Christof Ehrlicher bestellt.

Wie Geschäftsführer Matthias Zitzmann erläutert, sei die wirtschaftliche Situation in den vergangenen Jahren nicht einfach gewesen. Aufgrund der Corona-Pandemie habe sich die Liquiditätskrise in den letzten Wochen jedoch akut verschärft. Die Auftragslage sei dramatisch eingebrochen.

Sanierungsfähigkeit wird geprüft

„Obwohl mir dieser Schritt sehr schwergefallen ist, musste ich meinen gesetzlichen Verpflichtungen als Geschäftsführer nachkommen und den Insolvenzantrag stellen“, erklärt Zitzmann den jetzigen Schritt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus-Christof Ehrlicher erklärt, dass er derzeit vor allem die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens prüfe. Der Geschäftsbetrieb werde vorerst in vollem Umfang fortgeführt. Mittlerweile seien auch Kontakte zu möglichen Investoren aufgenommen worden. Ziel sei es, eine übertragende Sanierung bei Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu erreichen.

 

Ehrlicher sagt weiter: „Auch wenn derzeit kein Schutzschirm-/Eigenverwaltungsverfahren beantragt wurde, bietet die Insolvenzordnung vielfältige Möglichkeiten, ein Unternehmen zu sanieren.“

Was die Löhne der rund 80 Arbeitnehmer der Firma Zitzmann betreffe, so seien diese für einen Zeitraum von drei Monaten über das Insolvenzgeld voll gedeckt, das von der Agentur für Arbeit ausbezahlt werde. Sowohl er als auch Matthias Zitzmann hoffen, dass bei möglichen Investoren aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate ein Umdenken dahingehend stattfindet, dass ein hochwertiger Formenbau vor Ort in Deutschland eine gute Alternative zu Mitbewerbern sei, die im Ausland produzieren.

Die Firma besteht seit 1935.

Quelle: infranken.de vom 07.07.2020 


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2 Kommentare zu Wirtschaft: Traditionsunternehmen aus Oberfranken insolvent: Mitarbeiter vor ungewisser Zukunft

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Wenn es in Zukunft keine Formen mehr gibt um Gläser damit herzustellen. Dann fangt an Eure Services zu schonen. Als Ersatz kommt dann Handgeformte, Sonnengebrannte Keramik auf den Markt. Die Formgeber (ehem. Töpfer) sind schon eingereist. Lehm haben wir genug, mit dem wird sogar auf den Deppen Deitsch geworfen. Es fehlt nur noch die Sonne, weil mit Chemtrail weggespritzt-naja nicht mehr so ganz, seit Soros das nicht mehr finanziert. So sieht weitreichende Wirtschaftspolitik aus, oh göttliches wunderbares Berlin. In Berlin wird bewiesen, „wenn Schönheit und Intelligenz aufeinander trifft ergibt das immer einen Mann!“ Das habt Ihr davon! Antithese, steht uns vor! Ihr denkt nur an die Gesangbücher die Henkel haben! Gut; Keramik kommt-also Steingut. Ich bin zu faul Keramik zu löschen. Sind die schon an der Börse? Dann investieren und den Tag in sieben Jahren und dreihundert Tagen suchen, wo Ihr das Geld-den Gewinn, aus der Börse nehmt! Kleiner Tipp: Montag und Freitag sind zu späte Tage, da ist das Geld nicht weg, es haben nur schon andere! Weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten und Zierde in der Anbauwand, von dort zum Küchenschrank,* werden dann Hohlkörper die zum Verwechseln ähnlich Schrumpfköpfen sind, aber alles Importware, aus Sonnengesegneten Ländern.
    Wer Lust hat und übersinnliches spürt kann eine DANA nehmen und nachsehen lassen ob es sich um Verwandtschaft, den Ur,Ur, Opa/Oma handelt…!
    Es braucht keiner Angst zu haben das die verschwundene Nonne in Afrika plötzlich als Blumenvase auf dem Geburtstagstisch steht, da ist aus Glaubensgründen die Vermehrung der DANA abgebrochen worden. (Auch so eine Fehlinvestition; geben besser denn nehmen: Wir nehmen Sie alle)
    *Gegenstände, zum befüllen und zur Handreichung zum Mund.

    • Kleiner Grauer sagt:

      DNA-der Fehlerteufel! Der besoffene Kerl? spielt mit mir blinde Kuh und rutscht von meinem Scheitel über die Augen…

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