Kölner „Kofferbomber“: Abschiebung in den Libanon

Zu sehen sind ein Rollkoffer, eine große Gasflasche und Teile eines Zündmechanismusses. (imago stock&people)
Teile der Sprengvorrichtung des „Kofferbombers“ im Haus der Geschichte in Bonn (imago stock&people)

Nach 14 Jahren Haft in Deutschland ist der sogenannte Kölner „Kofferbomber“ in den Libanon abgeschoben worden.

Eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Integrationsministeriums in Düsseldorf bestätigte, dass die Abschiebung bereits im Juni vollzogen wurde. 2006 hatten zwei Libanesen Sprengsätze in Regionalzügen nach Hamm und Koblenz deponiert. Die Zeitzünder lösten zwar aus, ein Konstruktionsfehler aber verhinderte, dass das Gas-Benzin-Gemisch explodierte. Einer der Täter war von einer Überwachungskamera im Kölner Hauptbahnhof gefilmt worden und wurde später in Kiel festgenommen. Er wurde 2008 am Oberlandesgericht Düsseldorf wegen vielfachen versuchten Mordes verurteilt. Sein damaliger Komplize hatte sich im Libanon der Polizei gestellt und wurde in Beirut zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Motiv für die Tat war den Ermittlungen zufolge die Veröffentlichung der umstrittenen Mohammed-Karikaturen in deutschen Zeitungen.

Quelle: Deutschlandfunk vom 01.08.2020 


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Ein Kommentar zu Kölner „Kofferbomber“: Abschiebung in den Libanon

  1. ulrike sagt:

    14 Jahre haben wir diese Kreatur durchgefüttert. Kostet ja nur unser Geld.
    Warum hat man den Kerl nicht gleich abgeschoben und dort in den Knast gesteckt ?
    Wie blöd sind wir ?

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