Coronakrise: Lambrecht will Pflicht zum Insolvenzantrag bis Ende März aussetzen

Christine Lambrecht (SPD), Bundesjustizministerin, spricht bei einer Pressekonferenz. (dpa-Bildfunk / Michael Kappeler)
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (dpa-Bildfunk / Michael Kappeler)

Bundesjustizministerin Lambrecht will überschuldete Unternehmen noch länger von der Pflicht zum Insolvenzantrag befreien.

Sie werde vorschlagen, die Antragspflicht für Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie überschuldet sind, bis Ende März nächsten Jahres auszusetzen, sagte die SPD-Politikerin der „Bild“-Zeitung. Die Firmen sollten Zeit haben, sich durch das in vielen Branchen wieder anziehende Wirtschaftsgeschehen oder durch staatliche Hilfsangebote zu sanieren. – Bislang ist die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, bis Ende September außer Kraft gesetzt.

Unions-Fraktionsvize Frei signalisierte Unterstützung. Eine Verlängerung bis ins neue Jahr sei aus Sicht seiner Fraktion aber zu lang. Bis Jahresende halte er für eine angemessene Zeit.

Quelle: Deutschlandfunk vom 08.08.2020 


Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Coronakrise: Lambrecht will Pflicht zum Insolvenzantrag bis Ende März aussetzen

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Wie großzügig, welch menschlicher Schutz, es wird vor der Pleite geschützt. Also Insolvenzverschleppung von ganz oben angeordnet. Aufforderung zum Betrug! Das kann nur jemand von sich geben der seine Prokura selbst geschrieben hat. Denn aus abgeschriebenen Dr. Arbeiten kann das nicht sein!

    • birgit sagt:

      Diese Affen haben von Wirtschaft null Ahnung ! Diesen Beweis treten die jeden Tag an. Die Betriebe kommen aus dem Minus nicht mehr raus, die sollen nur weiter wurschteln damit der Hammer nicht auf einmal geflogen kommt.

  2. Det sagt:

    Aus:
    http://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

    „…2. Teil – Personenobergrenzen und Verbote
    § 6 Personenobergrenzen bei Veranstaltungen
    (1) Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden sind bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

    (2) Vom 1. August bis zum Ablauf des 31. August 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. September 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

    • Det sagt:

      Hatte ich vergessen, gehört noch zur Verordnung:

      Artikel 2 Inkrafttreten
      Diese Verordnung tritt am 8. August 2020 in Kraft.

      Berlin, den 4. August 2020

      Der Senat von Berlin

      Michael Müller
      Regierender Bürgermeister

      Andreas Geisel
      Senator für die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.