„Aktivisten“ markieren Autos „zum Abfackeln“

Symbolfoto: Von Photo Spirit/Shutterstock
 

Hessen/Gießen – Weil Linksextremisten – von Medien immer noch als „Aktivisten“ bezeichnet – der Weiterbau der Autobahn A 49 durch eine Frischwiese im Dannröder Forst nicht passt, halten sie nicht nur seit rund einem Jahr die Fläche besetzt. Nun wurden in Gießen „Dreckschleudern“ – sprich Fahrzeuge – mit einem roten X markiert. Sie sollen damit „zum Abfackeln“ freigegeben sein.

Am Dienstagmorgen fanden Gießener Autobesitzer ihre Fahrzeuge mit einem roten X markiert vor. Aufgesprüht wurde die Markierung mit nichtabwaschbarer Lackfarbe von Linksterroristen, die von Mainstreammedien wie RTL immer noch – egal welchen Schaden, egal welchen Terror sie verbreiten, als „Aktivisten“ bezeichnet werden.

Die besprühten Fahrzeuge würden als erste „platt“ gemacht, sobald die Polizei den Dannenröder Forst für die Rodung räumt, heißt es in einem Bekennerschreiben auf der linksextremistischen Plattform „de.Indymedia“, seit Juli vom Bundesverfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft. „Handelt es sich »nur« um eine symbolische Drohung – oder müssen die Autobesitzer und ihre Nachbarn nächtliche Brandanschläge nahe ihren Häusern fürchten“, so die nur noch als verharmlosend zu bezeichnende Mainstreamfrage der Giessener Allgemeine. Denn: die Lackfarbe lässt sich nur mit einem erheblichen Kostenaufwand entfernen.

Dass die Linksterroristen es nicht bei einer „symbolischen Drohung“ belassen werden, das machen sie in einem Bekennerschreiben auf ihrer Internetseite deutlich. Dort heißt es:

„Hallo, letzte Nacht haben wir mit den Markierungsarbeiten begonnen. Durch unsere Aktion „Freigabemarkierung zum Abfackeln“ wollen wir Aufmerksamkeit für die angedrohte Räumung der Besetzung im Dannenröder Forst schaffen. Wir möchten die Räumung verhindern oder den Preis hochtreiben. 

Wir haben vorerst eine Menge großspurige Karren mit einem Streifen Farbe gekennzeichnet. Dies analog zu den Markierungen von Bäumen im Dannenröder Forst und anderswo, die wegen des nicht nachvollziehbaren und unzeitgemäßen Lückenschlusses der A49 gefällt werden sollen.

Die Nummernschilder der markierten Dreckschleudern wurden aufgezeichnet. Falls tatsächlich eine Räumung beginnt, werden wir diese dann aus dem Verkehr genommen. Sollte es gelingen, Nummernschilder zu tauschen oder die Fahrzeuge in der „heißen“ Phase außerhalb der Stadtgrenzen zu parken, machen wir unmarkierte Ersatzautos platt.

Wir machen dies nicht aus Übermut oder Zerstörungswut. Als besorgte Menschen sehen wir uns aber dem rechtfertigenden Notstand verpflichtet. Bäume sind ein CO² Speicher. Die Zeiten sind vorbei, in welchen diese großflächig ungestraft abgeräumt werden können. Alles nur, um weitere Infrastruktur für noch mehr motorisierten Individualverkehr zu schaffen. Wir brauchen auch keine weitere Bodenversiegelung zum Transport von meist blödsinnigen Konsumartikeln kreuz und quer durch die Landschaft. Dies nur, um einige wenige zu bereichern und andere in ihrer Dummheit zu halten. Das gehört eingedämmt. Der Transport notwendiger Güter muss überwiegend zurück auf die Schiene. Alte Strecken müssen reaktiviert werden!

Solidarität mit den Waldbesetzern und allen vergleichbaren Aktionen weltweit!“

Wie die Gießener Polizei mitteilt, seine bereits mehr als 70 entsprechende Anzeigen zu besprühten Autos eingegangen.

Sogenannte „Umwelt- und Klimaschützer“ halten den Dannenröder Forst, auf den sich die Linksterroristen beziehen, seit rund einem Jahr besetzt, um Rodungen für ein Autobahn-Projekt zu verhindern. Dafür haben sie auf Waldwegen Barrikaden aus Baumstämmen, Ästen und Gegenständen errichtet und sich – in althergebrachter Manier – in Baumhäusern verschanzt. Die A49 soll nach der Fertigstellung Kassel und Gießen verbinden. Bei der aktuell umkämpften Rudolfswiese handelt es sich nicht um eine geschützte Biotopfläche, sondern um eine intensiv genutzte Frischwiese. In der vergangenen Woche hatte es im Zuge der Räumung einer Barrikade eine erste größere Auseinandersetzung gegeben. (SB)

Quelle: journalistenwatch.com vom 23.09.2020 


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5 Kommentare zu „Aktivisten“ markieren Autos „zum Abfackeln“

  1. birgit sagt:

    „Wir brauchen auch keine weitere Bodenversiegelung zum Transport von meist blödsinnigen Konsumartikeln kreuz und quer durch die Landschaft. Dies nur, um einige wenige zu bereichern und andere in ihrer Dummheit zu halten. Das gehört eingedämmt. “

    Mit dieser Aussage kann sogar ich mich identifiziern. Dies mag für Einige komisch anmuten, aber es ist so.

  2. Ulrike sagt:

    Wann geht man gegen dieses Drecksgesindel endlich vor? Was können die Autos anderer Leute dafür dass bei denen das Spatzengehirn eingetrocknet ist ?

  3. Waldtürenöffner sagt:

    Über welchen Kanal haben sich die Jungen Genossen abgesprochen, daß die Gummiohren es nicht gehört haben. Die stehen doch sonst schon neben dem Bett wenn einer vom Reichspersonenausweis träumt. Sollte der Zuchterfolg der Genossin „IM Erika“ Feuerdeckung aus kommunistischen Gräben erhalten haben?

  4. Det sagt:

    Ich habe mich auch schon oft über die wahnwitzige Versiegelung, die hier
    stattfindet, geärgert; das ist aber nicht alles; hat mal jemand daran gedacht,
    dass durch den Autobahnbau ganze Biotope getrennt wurden und somit
    ein Gen-Austausch verhindert wird ? Es ist voll gegen die Schöpfung gerichtet.

    Warum ist es nicht möglich darüber zu diskutieren ?? Am Geld kann es
    nicht liegen, wenn für Hunderttausende plötzlich Milliarden bereitstehen.

    Volksbegehren und Volksentscheid gehören zur Weimarer Reichsverfassung
    und ab einer bestimmten Anzahl von Befürworter mußte das Thema angegangen
    werden. Autos abfackeln, um gehört zu werden, ist keine Lösung !!!

  5. Ulrike sagt:

    In Wiesbaden werden Bauern enteignet weil sie ihre Äcker nicht für Wohnungsbau hergeben wollen. So weit sind wir schon. Eine Frechheit ist das.

    Die bauen sicherlich wieder Häuser für Gesindel aus aller Welt. Und dafür wird unsere Landschaft zugebaut.
    Die Bauern bauen Lebensmittel für uns an. Aber wir Volldeppen kaufen lieber im Ausland.

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