Flüchtlingspolitik: Kölner Oberbürgermeisterin für Aufnahme weiterer Flüchtlinge

Nach einer Sitzung des Krisenstabs informiert Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die aktuelle Lage in Köln, 1.April 2020 . (picture alliance/Geisler-Fotopress)
Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (picture alliance/Geisler-Fotopress)

Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Merkel mit Bürgermeistern über die Lage der Flüchtlinge in Griechenland hat sich die Kölner Oberbürgermeisterin Reker für die Aufnahme weiterer Asylsuchender ausgesprochen.

Die parteilose Politikerin sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, angesichts des offenkundigen Stillstands der Flüchtlingspolitik auf europäischer Ebene wäre die Aufnahme ein wichtiges Signal an die übrigen EU-Partner. Die am Bündnis „Sichere Häfen“ beteiligten Städte und Kommunen, zu denen neben Köln unter anderem auch Berlin und Freiburg gehören, hätten bereits konkrete Vorschläge gemacht.

Esken: Seehofer stellt sich in den Weg

Auch der Präsident des Deutschen Städtetages, Jung, erklärte, viele deutsche Städte hätten schon länger ihre Bereitschaft erklärt, Menschen in bitterer Not aus Griechenland aufzunehmen. Bisher dürfen Kommunen nicht selbst entscheiden, ob sie Flüchtlinge aufnehmen, sondern nur der Bund.

Die SPD-Vorsitzende Esken sagte in der Zeitung „Die Welt“, die Zeit für Beratungen sei vorbei, nun müsse gehandelt werden. Es gebe in Deutschland 198 Städte und Kreise sowie mehrere Bundesländer, die bereit seien, Flüchtlinge aufzunehmen. Bundesinnenminister Seehofer stelle sich diesen Bestrebungen aber bewusst in den Weg. Das in der Koalition beschlossene Aufnahmekontingent des Bundes müsse zügig umgesetzt werden, bevor der Winter in den Lagern Einzug halte, betonte Esken.

Bundeskanzlerin Merkel will sich heute mit einigen aufnahmebereiten Kommunen in einer Videokonferenz austauschen.

Quelle: Deutschlandfunk vom 20.10.2020 


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6 Kommentare zu Flüchtlingspolitik: Kölner Oberbürgermeisterin für Aufnahme weiterer Flüchtlinge

  1. Hagen sagt:

    „…ein wichtiges Signal an die anderen EU Partner…“
    Frau „Eine Armlänge“ hat offensichtlich die Reaktion unserer EU Partner auf Deutschlands „Wichtiges Signal“ von 2015 völlig vergessen. So wie damals, werden sich auch heute die übrigen EU Staaten davor hüten, weitere Muslime aufzunehmen.
    Warum ist diese Frau mit ihrem kindischen Verstand immer noch im Amt?
    Kannst du nichts, hast du keine Lust zum arbeiten und hast du Null charismatische Ausstrahlung – dann geh‘ in die Politik.

  2. gerhard sagt:

    Die SPD-Vorsitzende Esken sagte in der Zeitung „Die Welt“, die Zeit für Beratungen sei vorbei, nun müsse gehandelt werden…..,,Gnädigste“ sie haben einen Knall !!!
    Ein ganzes Volk wird wegen Cotona im ,,Sippenhaft“ genommen … da sollen noch mehr ,,Krankheitserreger“ ins Land kommen …. ich verodne ihnenKK (Knast oder Klappse).

  3. Annette sagt:

    Kölle alaaf, Taröh, Taröh, BUMM-BUMM
    Kölle wird bunter, Kölle geht bunter oder unter?

  4. Ulrike sagt:

    Die doofen Kölner haben diese Reker doch wieder gewählt. Da sieht man die Dummheit.
    Solche Weiber beherrschen uns. Es ist nur noch zum kotzen.

  5. Kleiner Grauer sagt:

    Der Marterpfahl lebt. Kann die Indianer verstehen wenn die den Marterpfahl gegen Glasperlen getauscht haben.

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