Proteste gegen A49-Ausbau: Vier Aktivisten kommen in Untersuchungshaft

Ein Gegner des Ausbaus der A49 wird von Beamten des SEK der Polizei von einer Brücke über die Autobahn 5 am Flughafen Frankfurt abgeseilt.  (dpa/Boris Roessler)
Vier Aktivisten der Proteste gegen den Ausbau der A49 kommen in Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr. (dpa/Boris Roessler)

Nach den Protestaktionen an hessischen Autobahnen kommen zunächst vier Umwelt-Aktivisten in Untersuchungshaft.

Das meldet die Deutsche Presse-Agentur und nennt als Quelle eine Sprecherin des Amtsgerichts Frankfurt am Main. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat gegen insgesamt elf Aktivisten Haftbefehle beantragt. Die Behörde wirft ihnen Nötigung vor und begründet die Haftbefehle mit Fluchtgefahr.

Die Umweltschützer hatten sich am Montag an den Autobahnen 3, 5 und 661 in der Region Frankfurt und Wiesbaden von Autobahnbrücken abgeseilt und dadurch Vollsperrungen ausgelöst. Es ereigneten sich zwei Unfälle. Zwölf Demonstranten kamen in Gewahrsam.

Die Proteste richten sich gegen den Ausbau der Autobahn 49 durch den hessischen Dannenröder Forst.

Quelle: Deutschlandfunk vom 28.10.2020

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2 Kommentare zu Proteste gegen A49-Ausbau: Vier Aktivisten kommen in Untersuchungshaft

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Das war ein schwerer Eingriff in den öffentlichen Straßenverkehr mit Folge von erheblichen Unfällen und Sachschäden! Wegsperren das vermutliche Gerümpel von aufgezogener Schallplatte aus der Kuhweide! Oft sind Rettungsdienste mit Krankentransport oder Organspende unterwegs. Von Verantwortung haben DIE noch nie etwas gehört!

  2. Hendrik Kurze sagt:

    Dem Kommentar vom Kleinen Grauer schließe ich mich an. Der Verhaftung der Vier
    Aktivisten verbleibe ich in der Hoffnung , dass der Untersuchungshaft eine entsprechende Gefängnisunterbringung folgt. Bei solch einer Tat wobei noch Unfälle waren ist es Unverantwortlich was Diese Knallköpfe ausgelöst haben.

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