Bundesinnenministerium: Seehofer verbietet rechtsextreme „Sturmbrigade 44“

Blaulicht (Paul Zinken/dpa/ZB)
Polizeiwagen im Einsatz (Paul Zinken/dpa/ZB)

Das Bundesinnenministerium hat die rechtextremistische Gruppierung „Sturmbrigade 44“ verboten und aufgelöst.

Die Gruppierung tritt auch unter „Wolfsbrigade 44“ auf und sieht sich in der Tradition des Nationalsozialismus. Ihre Symbole dürfen nicht mehr gezeigt werden. Bundesinnenminister Seehofer erklärte, wer die Grundwerte der freiheitlichen Gesellschaft bekämpfe, bekomme die entschlossene Reaktion des Rechtsstaates zu spüren.

Screenshot (657)

Polizeibeamte durchsuchten Wohnungen von 13 Vereinsmitgliedern in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Das Ziel der Einsätze war nach Auskunft des Innenministeriums, Beweismittel für die Aufklärung von rechtsextremistischen Strukturen zu sammeln, Vermögen zu beschlagnahmen und Propagandamittel sicherzustellen.

Auch die Bundesanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten. Die Gruppierung ist über mehrere Bundesländer vernetzt und hat nach Erkenntnissen der Fahnder bundesweit intensive Kontakte in die rechtsextreme Szene. In diesem Jahr hatte das Bundesinnenministerium bereits zwei andere Gruppen verboten und aufgelöst, die als rechtsextrem und nationalsozialistisch orientiert galten.

Quelle: Deutschlandfunk vom 01.12.2020

Sie finden staseve auf Telegram unter https://t.me/fruehwaldinformiert

Besuchen Sie den Shop durch klicken aufs Bild

 


Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Bundesinnenministerium: Seehofer verbietet rechtsextreme „Sturmbrigade 44“

  1. Ulrike sagt:

    Drehhofer spricht von Grundwerte der freiheitlichen Gesellschaft…..da lachen die Hühner. Wo ist bei uns die Freiheit?
    Drehhofer geh endlich.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Der löst seine eigene Organisation auf. Braucht der Leute in anderen selbsterfundenen Haufen? Oder ist es Panik, am eigenen Schienbein…?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.