Proteste und Gewalt dauern an – Südafrika: Demonstrationen an Universitäten nehmen kein Ende

 

Von Bianca Ahrens, Windhoek/Johannesburg

Nach den wochenlangen Studentenprotesten gegen die Erhöhung der Studiengebühren in vielen Teilen Südafrikas sind gestern erneut Studenten der Universität Witwatersrand (Wits) in Johannesburg/Parktown, auf die Straßen gegangen.

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Die Oxfordstraße in Parktown wurde Montagfrüh aus Sicherheitsgründen für eine Weile geschlossen. Einige der Studenten hatten Reifen und Müll in Brand gesetzt. Polizisten hatten das Feuer gelöscht und den angestauten Verkehr dann passieren lassen. Bei den Studentenprotesten hat es wieder gewalttätige Zusammenstöße mit der Polizei gegeben, wurde von der Wits Universität bestätigt.

Allerdings kündigte diese Uni gestern Nachmittag an, dass der Unterrichtsbetrieb an verschiedenen Standorten normal weiterlaufe; Studenten würden teils von Sicherheitspersonal eskortiert. Von 22 Uhr bis 6 Uhr gebe es jedoch „Einschränkungen“, heißt es. Der südafrikanische Fernsehsender eNCA berichtete von einer Ausgangssperre bei Wits, die von den Studenten nicht begrüßt werde. „Diese Ausgangssperre ist ein Witz, wie sollen wir für Teste oder Prüfungen lernen? Viele von uns wollen dieses Jahr fertig werden, es sollte nur für Demonstranten gelten und nicht für die, die nicht mitprotestieren“, sagte ein Student dem Sender.

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Auf dem Campus der Universität Kapstadt (UCT) haben offenbar Demonstranten menschliche Exkremente in bestimmten Teilen verstreut. Polizisten haben an der Wits und an UCT Gummigeschosse, Tränengas und Rauchgranaten eingesetzt, um gegen Protestanten vorzugehen. Bereits vergangene Woche wurde an der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) auf dem Bellville-Campus ein Gebäude an Brand gesteckt und zwei Sicherheitsmitarbeiter von den Studenten in dem brennenden Gebäude eingeschlossen.


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Quelle: Allgemeine Zeitung (Namibia) vom 18.10.2016

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Ein Kommentar zu Proteste und Gewalt dauern an – Südafrika: Demonstrationen an Universitäten nehmen kein Ende

  1. Ulrike sagt:

    Haben Obama und Merkel schon ihre Hilfe angeboten ?

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