Experte: US-Militärpräsenz in Syrien sinnlos


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US-Militärtechnik in Syrien (Archivbild)

© AP Photo / via APTV

Der Militärexperte #Wiktor Murachowski hat gegenüber Sputnik die Präsenz der #US-Militärs in #Syrien als sinnlos bezeichnet. Laut dem Experten kann diese nicht zur politischen Regelung in dem Land beitragen.

„Die #USA sind heute in Syrien durch Spezialkräfte vertreten. Deren Kopfstärke ist gering. Die wichtigste US-Gruppierung ist im Irak stationiert, und hat dort im Grunde genommen nichts zu tun. Denn mit solchen Kräften ist es unmöglich, für lange Zeit ein ausreichend großes Gebiet innerhalb der Grenzen Syriens zu kontrollieren. Deswegen kommen sie in einen Konflikt mit der #Türkei und sie sind natürlich auch mit der syrischen Regierung im Konflikt“, so Murachowski.

 

Laut dem Experten ist die Präsenz der US-Spezialkräfte in Syrien ein provisorisches Szenario, das vor allem auf die Unterstützung der proamerikanischen politischen Kräfte abzielt.„Die Amerikaner versuchen, sich im politischen Feld auf diese Kräfte zu stützen. Es gibt eine Reihe Organisationen, die sich beim Genfer Prozess laut melden wollen. Nur politische Aufgaben sind geblieben, man wird mit solchen Kräften die militärischen Aufgaben nicht erfüllen, ihre dortige Präsenz ist sinnlos. Sie spielen nur als Schutz vor den Angriffen der Regierungstruppen. Aber es ist keine militärische Aufgabe, als  Blitzableiter aufzutreten“, so Murachowski.

Zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, die Absicht des US-Präsidenten #Donald Trump bestätigt, so „schnell wie möglich“ die US-Truppen aus Syrien abzuziehen.

 

Am Samstagmorgen hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte geflogen, die vermeintlich für die Herstellung von C-Waffen genutzt werden. Von 2:42 Uhr bis 4:10 Uhr MESZ hatten die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt. Die meisten davon wurden von den syrischen Luftabwehrkräften abgeschossen. Die russischen Streitkräfte beteiligten sich nicht daran, überwachten jedoch alle Raketenstarts.Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat die Schläge als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat verurteilt. Der angebliche chemische Angriff, der als Vorwand für die Schläge gedient hatte, wurde weder von den russischen Militärexperten noch von den Bewohnern der Stadt Duma bestätigt.

Quelle: Sputnik vom 16.04.2018


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