Das Märchen von der sinkenden Kriminalitätsrate


Camseller

Schon Wochen vor der heutigen Präsentation der #Kriminalstatistik 2017 durch Innenminister Seehofer wurden wir Bürger mit einer Flut von Meldungen über die zu erwartende frohe Botschaft der angeblich sinkenden #Kriminalität in #Deutschland zugeschüttet. Damit sollte offensichtlich signalisiert werden, dass die wachsende Unsicherheit der Bürger nur gefühlt ist und keinerlei Bezug zur Realität hat. Deutschland war angeblich nie sicherer seit der Vereinigung.

Die Frage, warum es kein Volksfest, keinen Weihnachtsmarkt mehr ohne Merkel-Poller, keine Veranstaltung ohne aufwändige Sicherungsmaßnahmen gibt, ist unbotmäßig. Warum der polizeilicher Rat an Frauen, nicht mehr allein joggen oder bei Dunkelheit nicht mehr ohne männliche Begleitung auf die Straße zu gehen? Warum gleichen Wohnungen und Einfamilienhäuser inzwischen Festungen, wo man vor wenigen Jahren noch die Schlüssel stecken lassen konnte? Wozu bewaffneter Wachschutz vor jüdischen Einrichtungen, was inzwischen trauriger Alltag in Deutschland ist?

Selbst einige Journalisten bekommen inzwischen kalte Füße und sind nicht mehr vorbehaltlos bereit, solche Regierungs-Meldungen zu verbreiten. Bei spiegel-online kann man nachlesen, warum die heute präsentierte Statistik wenig aussagekräftig ist, was die tatsächliche Kriminalität angeht. Die Kriminalstatistik sei lediglich „ein Arbeitsnachweis der staatlichen Strafverfolgungsorgane“, steht da zu lesen. Viele Taten, die für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung relevant sind, werden gar nicht erfasst. Zum Beispiel politisch motivierte Straftaten, zu denen etwa #Terrorismus zählt. Terrorismus wird von der Bundesanwaltschaft bearbeitet und taucht in der Polizeistatistik nur zum geringen Teil auf. Das trifft auch auf politisch motivierte Kriminalität zu, die größtenteils dem Staatsschutz übergeben werden muss. Der Bevölkerung einreden zu wollen, sie lebe im sichersten Deutschland seit der Vereinigung, ist eine nicht entschuldbare Irreführung. Sie zeigt, wie sehr die Zustände, die von der Politik herbeigeführt wurden, kaum noch beherrschbar sind. Ellwangen ist von daher ein Menetekel.

Parallel zur Seehofer-Inszenierung gab es einen Bericht über das Komplettversagen der Behörden im Fall des Weihnachtsmarktmörders Amri. Der war keineswegs ein Schläfer, der nicht absehbar zum Terroristen wurde. Nein, Amri war ein bekannter Straßen- und Drogenkrimineller, der auch schon in Messerstechereien verwickelt war. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus geht bisher ergebnislos der Frage nach, warum Amri nicht gestoppt wurde. Daraus folgt die bange Frage, wie viele Amris noch frei herumlaufen und nicht gestoppt werden, ehe sie zuschlagen.

Wie die Realität in Deutschland aussieht, zeigt ein Leserbrief von J. S.

„In den #Leitmedien liest man unentwegt von der großen Diskrepanz zwischen gefühlter und tatsächlicher Kriminalität. Damit soll den Lesern und Zuschauern suggeriert werden, dass dieses Land in Wahrheit sicherer ist als je zuvor, mit anderen Worten: Die ungebildeten Bürger bilden sich eine Bedrohung ein, die real gar nicht existiert.


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Die Menschen in diesem Land sind in den Augen der selbst ernannten politischen Elite also nicht einmal in der Lage, Realität und Fiktion zu unterscheiden, sie bedürfen deshalb der Schulung durch öffentlich rechtliche Medien und staatstreue, ergebene Journalisten.

Der Anlass, aus dem heraus ich Ihnen dazu schreibe, ist leider ein sehr trauriger. Am Sonntag Morgen wurde meine 22-jährige Tochter selbst Opfer einer versuchten #Vergewaltigung in Köln. Sie studiert in Köln Jura, bereitet sich zurzeit auf ihr Staatsexamen vor und ich habe ihr unter anderem deshalb eine Wohnung in Uni-Nähe angemietet, weil ich vermeiden möchte, dass sie Abends spät immer mit dem Zug zu uns nach Hause kommen muss. Ich dachte, eine Wohnung in Uni-Nähe würde das Risiko eines Übergriffes reduzieren.

S. war am Samstag zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Da sie Nachts nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, blieb sie vernünftigerweise bis zum Morgen und fuhr dann gegen 06:00 Richtung Uni. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung wurde sie bereits von einem Mann mehrfach angesprochen und eindeutig sexuell belästigt. Es handelte sich um einen ca. 25-jährigen Schwarz-Afrikaner. Sie versuchte schnell in den Flur ihrer Wohnung zu gelangen. Leider schaffte sie es nicht, die Tür rechtzeitig zu schließen und ihr Verfolger drängte sich mit Gewalt in den Hausflur, wo er dann versuchte, sie zu vergewaltigen.

Dass dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, verdankt S. wahrscheinlich dem Umstand, dass Menschen im Haus aufmerksam wurden und der Täter daraufhin die Flucht ergriff.


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Die sofort verständigte Polizei traf 25 Minuten später ein.

Meiner Tochter wurden Bilder einschlägig in Erscheinung getretener Straftäter aus Köln und Umgebung gezeigt. Weitere Bilder möglicher Täter über den Umkreis von Köln hinaus konnte man ihr aus Datenschutz-Gründen nicht zeigen.

Ihre Kleidung musste sie abgeben, diese wird jetzt auf DNA-Spuren des Täters untersucht.

Wo ist der Bezug zur Statistik? Wenn Sie die Internetpräsenz der #Polizei Köln ansehen, werden Sie den Fall meiner Tochter dort nicht finden. Ebenso wenig wird in der lokalen Presse darüber berichtet. Es ist meiner Meinung nach auch davon auszugehen, dass der Fall es nicht in die #Kriminalitätsstatistik schaffen wird.


Fälle dieser Art ereignen sich in Städten wie #Köln täglich mehrfach und sie werden konsequent tot geschwiegen.

Die Verantwortlichen machen sich mitschuldig an den Konsequenzen, dies gilt für #Kriminalbeamte, #Politiker und #Journalisten gleichermaßen.

Eine Verhöhnung der Opfer, aber wenn man über solche Vorfälle spricht, dann wird weiterhin relativiert und abgewiegelt.“

Das ist #Deutschland 2018!

Quelle: vera-lengsfeld.de vom 08.05.2018


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4 Kommentare zu Das Märchen von der sinkenden Kriminalitätsrate

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  2. Birgit sagt:

    Die vielen ungenannten, nicht registrierten Opfer werden durch diese verlogene Statistik regelrecht verhöhnt !

    Wer in Berlin einen guten Job hat sucht sich nun außerhalb eine Bleibe.
    Warum wohl ? Zumindest macht sich diese Sachlage am Immobilienmarkt sehr bemerkbar. Einige gute deutsche Fachkräfte ziehen gleich ins Ausland.

    Unsere Stadt wird leer. Bald ist es eine Geisterstadt. Die Geschäfte müssen schließen. Da helfen auch die laufenden Angebote an Feiern nicht viel.
    Gäste erscheinen zur kurzzeitig um Umsatz zu machen.

    Unsere Rentnergang verzichtet auf die wöchentliche Kaffeeglatschrunde in der Innenstadt. Die Frauen haben Angst ! Warum wohl ?

    Und das wollen unsere Kriminalisten nicht bemerken ?
    Vermutlich hat man denen einen Maulkorb verpaßt.

  3. Ulrike sagt:

    Drehhofer lügt dass sich die Balken biegen. Viele „Einzelfälle“ mit Asylanten werden gar nicht in die Statistik genommen weil das nicht sein darf.

    Also lügt euch doch selber in die Tasche ihr Volksverräter.

  4. Neulich ist die Polizei herumgelaufen und hat mit möglichen Tätern vorab schon mal schriftliche Vereinbarungen getroffen, damit es nach dem 25. Mai keine Probleme mit dem DSGVO gibt, wenn Fahndungsfotos in der Öffentlichkeit auftauchen… 😀

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