Wirtschaft / Politik: Regierungskoalition völlig überrascht über explodierende Pflegekosten


Roberts Teehaus

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Die völlig unerwarteten Kostensteigerungen in der Pflegeversicherung rufen den Bundesgesundheitsminister #Jens Spahn (#CDU) auf den Plan. Im Sinne bester Flickschusterei wird der Pflegeversicherungsbeitrag ab dem 1. Januar 2019 um 0,3 Prozentpunkte angehoben.

Wahrscheinlich muss Spahns Vorgänger #Hermann Gröhe taub gewesen sein, wenn von allen Seiten auf die demografische Entwicklung in Verbindung mit dem Personalmangel hingewiesen wurde. Ganz zu schweigen davon, dass Gröhe wohl schon in der Grundschule beim Rechnen verträumt aus dem Fenster geschaut hat.

Anders ist es nicht zu erklären, dass die Politik ängstlich mit einem Auge des umsandeten Kopfes in die Realität schaut. Diese hingegen ist unerbittlich: Die #Pflegeversicherung macht seit Beginn des Jahres pro Monat eine halbe Milliarde Miese, pro Jahr kommen so 6 Milliarden zusammen. Soviel Kohle will nicht einmal Präsident #Trump im Weißen Haus von uns für Panzer, Kampfbomber und ähnlich humanitäre Güter haben.

Da die Berliner Regierungskoalition aber lieber Milliarden mehr für Tötungswerkzeuge als für die alten und kranken Menschen unserer Gesellschaft investiert, muss die #Pflegeversicherung ran. Die Beitragszahler sollen es richten. Deshalb steigt der Beitrag für die Pflegeversicherung ab Januar 2019 um 0,3 Prozentpunkte.

Momentan seht es so aus, dass die Pflegeversicherung etwa 41 Milliarden Euro aufwenden muss. Grund sind mehr Leistungsempfänger aufgrund der Pflegereformen bis zum Jahr 2017. Hinzu kommt der demografische Wandel, der den Trend verstärkt.

Unbestritten ist, dass die Lösung der Probleme in der Pflege nur durch einen Pflegepflichtbetrag von bis zu 5% zu erreichen ist. Im Gegenzug dazu könnten die Arbeitnehmer steuerlich entlastet werden. Bei einem Durchschnittsverdiener wären das grob 300 € im Jahr Steuerentlastung, die stattdessen dann in die Pflegeversicherung fließen.


Roberts Teehaus

Diese Steuerentlastung ließe sich in Teilen dadurch finanzieren, eben nicht den Kotau vor US-Präsidenten aus Washington zu machen und somit nicht den Waffenetat um mehrere Milliarden Euro zu erhöhen. Das wäre ein wirksames Zeichen der Regierungskoalition, dass sie nah bei den Sorgen und Empfindungen bei den Bürgern ist und nebenbei sehr hilfreich.

Quelle: Pflege Management Aktuell vom 28.06.2018


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2 Kommentare zu Wirtschaft / Politik: Regierungskoalition völlig überrascht über explodierende Pflegekosten

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  2. Ulla sagt:

    Überrascht sind sie? Haben die jahrelange geschlafen?
    Da wird dann halt der Beitrag erhöht und die dummen zahlen.

    Ich hab gesehen was ein Heimplatz für einen dementen Menschen kostet. Unterirdisch. Eine Frechheit. Fast 4000 Euro wovon die Pflegeversicherung ca. 1800 bezahlt hat. Dann bekam das Heim noch zusätzlich 200 Euro monatlich weil man sich den dementen mit Bespassungsangebot widmen musste. Das sah so aus dass man meinen Vater morgens zum Frühstück in den Frühstücksraum setzte und da blieb er den ganzen Tag sitzen. Da war nix mit Unterhaltung. Den Rest kann man sich aus den Rippen schneiden oder die ganze Verwandschaft in Zahlhaft nehmen.

    Das ginge billiger wenn nicht die Betreiber der Altenheime Porsche fahren müssten. Die Herrschaften haben Kohle ohne Ende. Soll bloss keiner jammern.
    Leider kriegt das Pflegepersonal davon nur minimal ab.

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