Frauentag: Wiedervereinigung war für Frauen aus der DDR zunächst ein Rückschritt

ARCHIV - Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky, nimmt am 31.03.2014 während einer Pressekonferenz der Landespressekonferenz Brandenburg in einem Raum des Landtages in Potsdam (Brandenburg) zu den Ergebnissen der Enquete-Kommission zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit Stellung. Foto: Ralf Hirschberger/dpa  (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)
Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Die deutsche Wiedervereinigung war nach Einschätzung der Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kaminsky, für Frauen aus der DDR zunächst ein Rückschritt.

1989 und 1990 habe es riesige Hoffnungen gegeben, die schnell enttäuscht worden seien, sagte Kaminsky im Deutschlandfunk (audio link). So seien damals besonders die Frauen von Arbeitslosigkeit betroffen gewesen. In den Folgejahren hätten sie sich aber viel zurückerobert. Reformen bei der Kinderbetreuung oder bei der Teilzeit machten es inzwischen leichter, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Zu neuen Zahlen, nach denen es mehr ostdeutsche Frauen als ostdeutsche Männer in Führungspositionen geschafft haben, meinte Kaminsky, dies habe viel mit deren Sozialisation zu tun: „Das Wissen um die eigene Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit war ein Startvorteil für ostdeutsche Frauen“.

Quelle: Deutschlandfunk vom 08.03.2019 


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3 Kommentare zu Frauentag: Wiedervereinigung war für Frauen aus der DDR zunächst ein Rückschritt

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Nach der Wende gingen die Geburten auf dem Gebiet der ehem. DDR um über 50% zurück. Die Paare hatten sofort erkannt, dass in der BRiD Kinder nicht erwünscht sind. Rentner nicht ausgenommen. Die Arbeitslosigkeit ging so gewaltig in die Höhe, dass Frauen aus Not als Bus oder Fernfahrer umgeschult haben. Nur damit die Familie Einkommen hat. Um das Sie von den Wessis noch betrogen wurden. Der Lohn wurde auf 60% West runtergefahren. Das fehlt jetzt an der Rente. Der Treuhand waren Soziale Maßstäbe unbekannt. DIE haben alles für eine symbolische Mark verramscht. Wenn heute irgendwelche Partei ArsXXXher sich bedauernd über die Brutalität der Treuhand äußern und was Sie doch alles getan haben um die Wirtschaft in der DDR nicht zu zerstören, dann ist das zu 100% gelogen! Die Frauen in der DDR hatten hohe Schulbildung, weil die meisten 10 Klassen Abschluss hatten. Fast jede hatte einen Facharbeiterabschluß. Die Krankenschwestern und Kindergärtnerinnen wurden massiv in den Westen abgeworben. Da Sie beste Ausbildung besaßen-hatte ich vor Tagen auch geschrieben. Vom monatlichen Haushaltstag für Frauen in der DDR spricht aus Angst kein West Parteibonze! Die Rote Presse auf dem Gebiet der DDR verschweigt den Haushaltstag und den Frauentag. Die BRiD ist ein einziges System zum Betrug am Volk.

  3. birgit sagt:

    Niedriglohn, verordnet von Wessis !
    Deshalb auch niedrige Beiträge in die Kassen.
    Ergebnis:
    47 Jahre eingezahlt und 508€ monatliche Rente an die Einmannfirma der verpfändeten juristischen Person !
    Nicht verstanden ? Recherchen anstellen !

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