
Halle (Saale) – Auch dieses Jahr ist es wieder soweit: „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ startet im März mit zahlreichen „Partner*innen und Unterstützer*innen“ die Bildungswochen gegen Rassismus in Halle. Ob A wie „Arabisch-deutsche Lesung“ oder T wie „Transkulturalität – Eine kreative und spielerische Annäherung“ . Mit dem Geld des Steuerzahlers – bereitgestellt durch Bundes- und Landesprogramme – geht es in die bunte Bildungswoche.
Zum Auftakt werden unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Bernd Wiegand (parteilos, vormals SPD), und der Leiter der Gedenkstätte „Roter Ochse“, Michael Viebig, mit Redebeiträgen erwartet. Schon ganz gespannt ist man auf den Berliner Rapper Amewu, der sich in seinen Songs mit dem „Erleben und der Verarbeitung von Rassismus“ auseinandersetzt und sich öffentlich für antifaschistische und antirassistische Positionen stark macht. Neben seiner Auseinandersetzung mit der Frage, wie aus Ohnmacht Handeln entstehen kann, wird die Oper Halle einen Ausschnitt aus ihrer postkolonialen Opern-Performance »L’Africaine« nach der Grand ópera von Giacomo Meyerbeer zeigen, heißt es in der Vorankündigung zum mit Steuergeld finanzierten bunten Treiben.
Die Bildungswochen werden u.a. durch die HALLIANZ für Vielfalt – lokale Partnerschaft für Demokratie in Halle, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums unter Franziska Giffey (SPD) und dem Land Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit, gefördert.
Zum Abschluss der Bildungswochen rufen dann noch die ultra-linken Bündnisse „Halle gegen Rechts“ und die Anwohner*innen-Initiative „Adam-Kuckhoff-Straße“ am 24. März zu einer „Parade der Vielfalt“ auf.
Ach ja: Die Angebote richten sich insbesondere auch an Schülerinnen und Schüler. Das Programm der Bildungswochen ist online unter www.bildungswochen.de einsehbar. (SB)
Quelle: journalistenwatch.com vom 12.03.2019