Wegen Knobloch-Kritik: Landesausstellung ändert Namen


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Charlotte Knobloch (Bild: Imago)
Charlotte Knobloch (Bild: Imago)
 

Bayern- Die bayerischen Städten Aichach und Friedberg hatten für 2020 eine Landesausstellung unter dem Namen „Stadtluft macht frei“ geplant. Darüber hatte sich die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, mukiert. Sie erinnere die Namensgebung an den Spruch der Nationalsozialisten „Arbeit macht frei“. Nun wurde die Landesausstellung umgetauft.

Knobloch sowie Kunstminister Bernd Sibler (CSU) und der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Richard Loibl, hatten sich am Dienstag zu einem Gespräch über den Titel der Ausstellung getroffen. Loibl betonte, dass der Slogan „Stadtluft macht frei“ die gegenüber der Landbevölkerung erheblich erweiterten Freiheitsrechte der Bürger in den mittelalterlichen Städten beschreiben würde, so unter anderem die AZ.

 

Historisch begründet sich der Rechtsgrundsatz darin, dass aus Siedlungen rund um Burgen und Klöster, die etwa ab dem 11. Jahrhundert von freigekauften Leibeigenen und anderen Angehörigen des 3. Standes gegründet wurden,  neben den alten römischen oder auch germanischen Gründungen weitere Städte entstanden. Dabei setzten sich immer mehr Leibeigene in die Städte ab, wo sie für ihre Grundherren zumeist unauffindbar waren.Wer dort ein Jahr und einen Tag als Unfreier lebte, hatten den Rechtsanspruch, nicht mehr von seinem Dienstherren zurückgefordert werden zu können und somit ein freier Stadtbewohner wurde.

Diesen historischen Bezug scheint die ausgemachte AfD-Hasserin Knobloch nicht gelten lassen zu wollen und so betonte sie, dass es für sie eine sprachliche Nähe des Titels „Stadtluft macht frei“ zu dem menschenverachtenden Spruch der Nationalsozialisten „Arbeit macht frei“ hätte. Wie das bayerische Kunstministerium mitteilte, wird die im kommenden Jahr in den Städten Friedberg und Aichach geplante Landesausstellung nunmehr den Titel „Stadt befreit – Wittelsbacher Gründerstädte“ bekommen. (SB)

Quelle: journalistenwatch.com vom 03.04.2019 


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4 Kommentare zu Wegen Knobloch-Kritik: Landesausstellung ändert Namen

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  2. Annette sagt:

    Soviel zur Souveränität dieser nichtstaatlichen ILLEGAL GEWÄHLTEN Verwaltung

  3. Ulrike sagt:

    Wie blöd sind diese Städte wegen der alten Hexe umzuändern ???
    Hat die in Deutschland so viel zu sagen – traurig.

  4. birgit sagt:

    SIE und Soros, welch ein Dreamteam !

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