Der Verbraucherzentrale Bundesverband spricht sich für direkte Hilfen für Konsumenten aus.
Vorstand Müller schrieb in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“, die Verbraucher rechneten nicht damit, dass die Unternehmen die geplante Senkung der Mehrwertsteuersätze an sie weitergeben. Hilfen für Konsumenten aber dürften nicht vom Verhalten der Firmen abhängig sein. Als Alternative schlägt der Dachverband der Verbraucherzentralen unter anderem eine Senkung der Stromkosten um zusätzliche neun Milliarden vor. Daneben solle man den geplanten Familienbonus auf 600 Euro pro Kind verdoppeln. In Betracht ziehen könne man zudem eine deutliche Absenkung der Lohnnebenkosten, die Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen entlaste.
Quelle: Deutschlandfunk vom 13.06.2020