Am Dresdner Sozialgericht wachsen die Aktenberge weiter an. Der verfrühte Personalabbau bringe das Gericht an den Rand der Belastungsfähigkeit, teilte das Sozialgericht mit. In den vergangenen drei Jahren mussten den Angaben zufolge acht Kammern geschlossen werden. Statt 54 Richter im Dezember 2013 stünden aktuell nur noch 46 Kammervorsitzende zur Verfügung. Damit seien noch immer rund 15.500 Verfahren anhängig. Mehr als 20 Prozent davon sind älter als zwei Jahre.
Quelle: MDR vom 05.03.2017