Inhaberin des Flüchtlingshotels Eulenspiegel in Riesa ist vorläufig insolvent

Das Hotel Eulenspiegel in Riesa erhielt erst im Sommer eine neue Fassade. Jetzt droht der Inhaberin die Pleite. © Sebastian Schultz

Das Hotel Eulenspiegel in Riesa erhielt erst im Sommer eine neue Fassade. Jetzt droht der Inhaberin die Pleite. © Sebastian Schultz

Die Inhaberin des Hotels Eulenspiegel in Riesa steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Über das Vermögen der 37-Jährigen verfüge seit dem vergangenen Donnerstag ein vorläufig eingesetzter Verwalter, ein Rechtsanwalt in Dresden, teilte das Amtsgericht Dresden mit.

Derzeit ist das Hotel eine Flüchtlingsunterkunft. Der Landkreis Meißen hat es gemietet, erst Anfang Oktober war der Vertrag für ein Jahr verlängert worden. Es hieß, die gesamten Kosten inklusive Vollverpflegung beliefen sich auf eine Million Euro. Die Hoteleigentümerin sei sich bewusst, dass sie das Hotel nach der Nutzung als Asylunterkunft „von Grund auf neu renovieren muss“. Das Hotel verfügt über 33 Zimmer für bis zu 72 Personen.

Nach Recherchen von Sächsische.de handelt es sich bei der Hotelinhaberin um Renata O., die Partnerin von Hotelbetreiber Marcus Steinäcker. Der hatte das Hotel an der Riesaer Bahnhofstraße bereits seit Ende März als Unterbringung für ukrainische Kriegsflüchtlinge umfunktioniert. Erst im Juli dieses Jahres war die Fassade des Hotels neu gestaltet worden. Zuvor war das Hotel schon von 2016 bis 2018 eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gewesen. (SZ)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 02.12.2022

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Ulrike
Ulrike
1 Monat zuvor

Soso es war klar dass wenn die Flüchtlinge ausgezogen sind muss das Hotel renoviert werden. Das sagt doch alles aus was für Gesindel dort wohnt. Schickt alle in ihre Heimat zurück. dort können sie dann hausen.

Rosemarie Pauly
Rosemarie Pauly
1 Monat zuvor

Ein ehemaliger Vermieter von mir hatte zur Zeit des Jugoslawien-Konflikts jugoslawische Flüchtlinge im Haus und durfte hinterher auch eine Sanierung vornehmen. Unglaublich, es sollte eine Familie mit fünf Personen dort wohnen und im Endeffekt waren fast 20 Menschen dort untergekrochen, natürlich erstmal ohne sein Wissen.