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Köthen – Bundesregierung stellt sich gegen das eigene Volk und verurteilt Trauermarsch und Kundgebung als Reaktion rechtsextremer

Rund 2.500 Menschen nahmen an einem sogenannten Trauermarsch in Köthen teil (dpa)

Die #Bundesregierung hat sich betroffen über den Tod eines jungen Mannes in Köthen geäußert und Reaktionen Rechtsextremer auf den Fall scharf verurteilt.

An erster Stelle stünden Trauer und Betroffenheit, sagte Regierungssprecher Seibert in Berlin.

Damit wird negiert dass die Mehrzahl der Trauermarsch und Kundgebungsteilnehmer normale Bürger aus der bürgerlichen Mitte waren. Es ist ungeheuerlich, dass man alle Menschen des Trauermarsches als Rechtsextreme hinstellt.

Dass es am Ende des Tages in Köthen, wie ein Video zeige, zu offen nationalsozialistischen Sprechchören gekommen sei, müsse betroffen machen und empören. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden prüft der Staatsschutz die Redebeiträge der Kundgebung auf strafbare Inhalte. Bislang hat die Polizei zehn Anzeigen aufgenommen. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Körperverletzung.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff erklärte, er glaube nicht, dass ein zweites Chemnitz drohe, wo es fremdenfeindliche Ausschreitungen gegeben habe. Zudem betonte er, man werde Köthen nicht zugereisten Rechtsextremen überlassen, die versuchten, dieses Thema für sich zu instrumentalisieren.

 

Gestern Abend hatten sich über 3.000Menschen an einer Kundgebung in der Stadt beteiligt, zu der rechte Gruppierungen aufgerufen hatten. Nach Angaben der Polizei prüft der Staatsschutz die Redebeiträge auf strafbare Inhalte. Einer der Redner soll Berichten zufolge von einem – Zitat – „Rassenkrieg gegen das deutsche Volk“ gesprochen haben. Ein Korrespondent der französischen Zeitung „Le Monde“ veröffentlichte ein Video im Internet, in dem Demonstrationsteilnehmer „Nationalsozialismus jetzt jetzt jetzt!“ rufen. In Köthen versammelten sich auch etwa 200 Menschen, insbesondere Linksextremisten zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus.

Zu den Linksradikalen der Antifa, die sogar zu Gewalt aufgerufen hatten, äußerte sich die Bundesregierung nicht.

Der Deutsche war nach einem Streit mit mehreren Männern aus Afghanistan, von diesen zu Tode gebracht worden.  Todesursache war nach offiziellen Angaben Herzversagen, was Zeugen stark in Zweifel ziehen, denn es wurde mehrfach gegen den Kopf des Deutschen getreten.

Der ehemalige Journalist und Chefredakteur Peter Bartels meint auf dem Blog pi-news.net heute hierzu:

„Ist es da ein Wunder, dass in Köthen und Anhalt sogar Ärzte und Anatomen schneller sind als anderswo? Dass sie über Nacht wissen, wozu Polizei-Anatomen und Kriminologen sonst Tage und Wochen brauchen? Dass wiederholte Fußtritte an den Kopf weder Schrammen, rote noch blaue Flecken hinterlassen? Dass so eine brutale Einwirkung auf den Kopf das Herz natürlich nicht im entferntesten interessiert? Schon gar nicht einen Herzschrittmacher? Kopf ist Kopf – Herz ist Herz. Punkt. Man komme bloß nicht mit Hippokrates, Neuro-Prof. Madjid Samii oder Herz-Prof. Roland Hetzer. Blut fließt in Sachsen Anhalt halt anders …“

Zwei Afghanen sitzen in Untersuchungshaft. Sie werden der Körperverletzung mit Todesfolge verdächtigt.

Quelle: Deutschlandfunk und Nachrichtenagentur ADN vom 10.09.2018

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