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Zuwanderung: SPD-Migrationspolitiker wollen Familiennachzug ausweiten und Altfallregelung einführen

Symbolbild Familiennachzug (dpa)

Migrationspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion wollen die Begrenzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte mittelfristig aufheben.

Die gesetzliche Beschränkung auf 1.000 pro Monat wolle man mittelfristig abschaffen, heißt es in einem Positionspapier mit dem Titel „Gesamtkonzept Migration“, aus dem die Zeitung „Die Welt“ zitiert. Das Kontingent soll demnach auf 10.000 erhöht werden. Weiter heißt es in dem 20-seitigen Papier der SPD-Arbeitsgruppe „Migration und Integration“, Geflüchtete sollen wie andere Menschen auch mit ihren Familien zusammenleben können. Darüber hinaus soll ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht bekommen, wer bereits seit mindestens zwei Jahren in Deutschland ist, den Lebensunterhalt selbst verdient oder zur Schule geht und nicht straffällig geworden ist.

Bei den subsidiär Schutzberechtigten handelt es sich um Personen, die keinen Flüchtlingsschutz für Verfolgte genießen – denen aber wegen Bürgerkrieg oder anderen Gefahren im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht.

Quelle: Deutschlandfunk vom 16.12.2020

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