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Türkische Regierung genehmigt „Turkish Stream“-Abkommen mit Russland

Türkische Regierung genehmigt „Turkish Stream“-Abkommen mit Russland
Türkische Regierung genehmigt „Turkish Stream“-Abkommen mit Russland

Das Ministerkabinett in Ankara hat nach Angaben der Zeitung „Resmi Gazete“ das russisch-türkische Abkommen über die Verlegung der Gaspipeline „Turkish Stream“ genehmigt. Das Projekt sieht zwei Gasleitungen vor, die durch das Schwarze Meer verlaufen sollen. Über die eine Pipeline wird Russland sein Erdgas auf den türkischen Markt bringen. Die andere ist für europäische Verbraucher bestimmt.

Am 10. Oktober hatte der russische Energieminister, Alexander Nowak, erklärt, dass die Seestrecke der Gasleitung an Russland und die Land-Pipeline an die Türkei gehen muss. Der Gaskonzern Gazprom habe „ziemlich gute Erfahrungen bei der Realisierung von Meerespipelines“, sagte der Vorstandschef des Unternehmens, Alexej Miller. Der russische Energieriese wird den Bau beider Stränge zu 100 Prozent selbst finanzieren. Das türkische Unternehmen „Botas“ übernimmt den Bau der nötigen Infrastruktur für den ersten Strang.

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