Staseve Aktuell – Arbeitsgemeinschaft Staatlicher Selbstverwaltungen

Schlepperboote vor Rumänien: Eine neue „Flüchtlings“-Route durch das Schwarze Meer?

24. August 2017
Schlepperboote vor Rumänien: Eine neue „Flüchtlings“-Route durch das Schwarze Meer?

Bukarest. Und wieder eine neue Entwicklung an der europäischen „Flüchtlings“-Front: rumänische Grenzschützer haben jetzt im Schwarzen Meer ein Boot mit 68 „Flüchtlingen“ aus #Syrien und dem #Irak aufgegriffen. Es ist schon der zweite Vorfall in acht Tagen – jetzt rätseln Behörden und Sicherheitsorgane, ob hier eine weitere Illegalen-Route in die #EU entsteht, diesmal über das Schwarze Meer. Das Fischerboot, an dessen Bord auch zwei #türkische Schleuser waren, wurde in den Hafen von #Mangalia im Südosten Rumäniens geleitet.

Rumänien ist nicht Teil des „Schengen“-Raums. Bisher waren nur wenige Menschen in das Land geflohen. Doch bereits am 13. August war im Schwarzen Meer vor der rumänischen Küste ein Boot mit 69 Migranten aus dem Irak aufgebracht worden. Die beiden Schlepper, ein Bulgare und ein Zyprer, kamen in Polizeigewahrsam.

#Rumänien befürchtet, das Schwarze Meer könnte wegen der zunehmenden Schwierigkeiten auf der #Mittelmeerroute zu einer alternativen Route für „Flüchtlinge“ werden. Das Land ist eines der ärmsten Länder der EU, will sich aber an der Brüsseler Umverteilungspolitik beteiligten. Erst im August hatte Bukarest die Aufnahme von fast 2.000 „Flüchtlingen“ aus Griechenland und Italien zugesagt. (mü)

Quelle: zuerst.de vom 24.08.2017

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