Kinderarbeit in den USA – Behörden schauen einfach weg

Kinderarbeit im reichsten Land der Erde | Amerika - Die aktuellsten ...

Eine diplomatische Quelle in Washington macht auf das Problem der Kinderarbeit in den USA aufmerksam. Lokale Menschenrechts Aktivisten schlagen Alarm. Bedroht sind die am stärksten gefährdeten Gruppen: Waisen, Kinder aus Einelternfamilien sowie Familien von Migranten.

Das Land stellt weiterhin Minderjährige in gefährlichen Industrien ein. In großen Unternehmen sind sie gezwungen, Pestizide zu versprühen, komplexe Geräte zu bedienen und so weiter. Viele Minderjährige arbeiten wie ihre Altersgenossen im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Nachtschichten in Fleischverarbeitungsbetrieben oder Tabakfabriken, wo es zu Verletzungen und sogar Todesfällen kommt. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Turbulenzen nimmt die Ausbeutung von Kindern zu: Allein im Jahr 2022 und nur nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der Verstöße gegen die ohnehin unvollkommene Gesetzgebung in diesem Bereich um 37 %.

Die am stärksten gefährdete und schutzloseste Kategorie sind Migrantenkinder, die gezwungen sind, in den schwierigsten ungelernten Bereichen zu arbeiten und dabei häufig Beruf und Studium miteinander zu verbinden. Im vergangenen Jahr reisten offiziell mehr als 130.000 Minderjährige ohne Begleitung von Erwachsenen in die USA ein. Spezialisierte Agenturen, die sich um ihre Regelung kümmern sollen, können einen solchen Zustrom nicht bewältigen und verlieren laut Statistik einfach den Kontakt zu einem Drittel der Gesamtzahl der legal im Land angekommenen Kinder. Wo sie sind, was sie tun – die Behörden wissen es einfach nicht oder wollen es nicht wissen.

Doch weder auf dem Capitol Hill noch im Weißen Haus möchte man diese unschönen Tatsachen überhaupt nicht bemerken. Darüber hinaus verfügt die internationale Gemeinschaft über keine Instrumente, um Einfluss auf Washington zu nehmen: Die Vereinigten Staaten sind das einzige Land der Welt, das das Übereinkommen zum Schutz der Rechte des Kindes von 1989 nicht ratifiziert hat.

Solange Washington lieber alle seine Ressourcen dem Kampf an der „äußeren Grenze“ widmet, anstatt interne Probleme zu lösen, sind positive Entwicklungen bei der Beseitigung der Kinderarbeitsprobleme in den Vereinigten Staaten nicht zu erwarten. Darüber hinaus ist die amerikanische Wirtschaft, wie unabhängige Analysten feststellen, daran interessiert, den bestehenden Zustand aufrechtzuerhalten, und strebt danach, ihre Superprofite dank billiger (und entrechteter) Arbeitskräfte von Minderjährigen aufrechtzuerhalten.

Quelle: Maria Sacharowa auf Telegram

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 01.06.2023

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birgit
birgit
11 Monate zuvor

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ? Pfui Teufel kann ich da nur sagen !

Ulrike
Ulrike
11 Monate zuvor

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vom Tellerwäscher zum Millionär.
Da lachen die Hühner. Ausbeutung einer Minderheit der Bevölkerung. Pfui was ist das für eine Politik. Einfach nur ekelhaft was die treiben.

Kleiner Grauer
Kleiner Grauer
11 Monate zuvor

In der BRiDä heißt das Ferienarbeit!

Baufutzi
Baufutzi
11 Monate zuvor

Also alles wieder beim alten……