US-Militärbasis auf Okinawa wird doch verlagert


US-Helikopter in Japan

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Japans Verteidigungsministerium ergreift erneut Maßnahmen, um den US-Stützpunkt in Futemna innerhalb der Präfektur Okinawa zu verlagern. Zuvor waren diese Arbeiten wegen Kontroversen zwischen den regionalen Behörden und Tokio unterbrochen worden. Das berichtet der japanische Fernsehsender NHK.

Arbeiter haben demnach mit Bohrungen im Meeresboden bei Henoko und mit der Aufstellung von Schwimmbojen begonnen, die den geschlossenen Raum abgrenzen.

Nach NHK-Angaben versammelten sich vor dem künftigen US-Stützpunkt in Henoko etwa 200 Menschen, die gegen die Fortsetzung der Bauarbeiten protestierten.


Diese waren bereits im März unterbrochen worden. Denn die Behörden von Okinawa hatten für die Verlegung des Stützpunktes in eine andere Präfektur plädiert. Ihnen zufolge sollten nicht nur Okinawa, sondern auch andere Gebiete Japans die Kosten für die Unterhaltung der US-Militärinfrastruktur mittragen. Zudem sind viele Japaner erbost über diverse Zwischenfälle mit US-Soldaten in Okinawa, darunter Vergewaltigungen und Raubüberfälle.

In der vorigen Woche befürwortete Japans Oberster Gerichtshof jedoch die Position der Regierung, dass der Stützpunkt Futemna an einen anderen Ort zu verlegen sei, allerdings innerhalb Okinawas. Der Gouverneur der Präfektur, Takeshi Onaga, musste seinen Erlass zum Verbot der Bauarbeiten außer Kraft setzen.

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Das Abkommen zur Verlagerung des Stützpunktes der US-Marineinfanterie Futemna aus Naha nahe der Hauptstadt der Präfektur Okinawa nach Henoko war von Tokio und Washington bereits im Jahr 1996 geschlossen worden.

Quelle: Sputnik vom 27.12.2016

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Ein Kommentar zu US-Militärbasis auf Okinawa wird doch verlagert

  1. Ulrike sagt:

    Wie überall auf der Welt. Japan muss mit die Kosten tragen für die „Besatzer“.
    Ekelhaft. So treiben es die Amis überall. Sind nirgends erwünscht.

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