USA: Richterin stoppt erste Exekution auf Bundesebene seit 17 Jahren

Todeszelle des berüchtigten Huntsville-Gefängnisses in Texas in den USA (dpa / picture alliance / Paul Buck)
Eine Todeszelle für die Hinrichtung per Giftspritze (hier im Huntsville-Gefängnis in Texas). (dpa / picture alliance / Paul Buck)

Ein Gericht in den USA hat die geplante erste Hinrichtung auf Bundesebene seit 17 Jahren ausgesetzt.

Die Bezirksrichterin im Staat Indiana begründete die Entscheidung mit der Corona-Pandemie. Sie gab einem Antrag von Angehörigen des Verurteilten auf einen Aufschub der Exekution Recht. Sie wollten der Hinrichtung beiwohnen, scheuten wegen der Gefahr durch das Virus aber die Reise zum Bundesgefängnis in der Stadt Terre Haute. In den vergangenen Monaten hatte es in amerikanischen Haftanstalten besonders viele Infektionen gegeben. Die einstweilige Verfügung der Richterin sieht vor, dass das Todesurteil erst vollstreckt wird, wenn die Corona-Krise überstanden ist. Das US-Justizministerium kündigte Berufung an.

Die Hinrichtung eines 47-Jährigen per Giftspritze sollte am kommenden Montag stattfinden. Der Mann war des Mordes an einer Familie für schuldig befunden worden. Von Bundesgerichten verhängte Todesstrafen wurden jahrelang nicht vollstreckt. Zuletzt drängte US-Justizminister Barr darauf, die Hinrichtungen wieder durchzuführen.

Quelle: Deutschlandfunk vom 11.07.2020 


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Ein Kommentar zu USA: Richterin stoppt erste Exekution auf Bundesebene seit 17 Jahren

  1. ulrike sagt:

    Die Richterin hat doch nen Sprung auf der Festplatte. Hinrichten wie vorgesehen und basta-

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