Sondergenehmigung für russische Schiffe: Dänemark macht den Weg für Nord Stream 2 frei

09. Juli 2020
Sondergenehmigung für russische Schiffe: Dänemark macht den Weg für Nord Stream 2 frei
WIRTSCHAFT

Kopenhagen. Die von den USA nach Kräften sabotierte Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat die letzte wichtige Hürde genommen: jetzt machte auch Dänemark den Weg für die Fertigstellung der Pipeline in dänischen Gewässern frei.

Das dänische Energieunternehmen DEA erteilte eine entsprechende Erlaubnis für den Einsatz russischer Rohrverlegeschiffe. Damit steht der Fertigstellung des letzten 120 Kilometer langen Abschnitts der Gasleitung, der über den dänischen Meeresgrund verläuft, nach monatelanger Verzögerung nichts mehr im Wege.

Zuvor war die Fortsetzung der Verlegearbeiten mit russischen Ersatzschiffen im dänischen Abschnitt des Projekts wegen Sicherheitsbedenken Kopenhagens lange Zeit nicht möglich. Wegen der starken Verbreitung von Kriegsmunition auf dem Ostseegrund waren ursprünglich nur Spezialschiffe, die mit einem dynamischen Positionierungssystem ausgestattet sind, zu den Arbeiten zugelassen. Da die russischen Rohrverlegeschiffe über ein solches System nicht verfügen, mußte ihnen vorerst eine Sondergenehmigung erteilt werden. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Bair175/CC BY-SA 3.0 (Bildformat bearb.)

Quelle: zuerst.de vom 09.07.2020 


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4 Kommentare zu Sondergenehmigung für russische Schiffe: Dänemark macht den Weg für Nord Stream 2 frei

  1. Baufutzi sagt:

    Endlich kann diese Leitung fertig werden.

  2. ulrike sagt:

    Recht so Dänemark. Die Amis haben nichts zu melden.

  3. gerhard sagt:

    Mal abwarten was da für Sanktionen auf uns zukommen. Nur…sind wir keine (?) US – Kolonie. Vielleicht müssen wir uns eines Tages beim Hosenanzug bedanken das mit dieser Leitung die Energieversorgung gesichert wurde. Das wäre dann ihr einzigster Pluspunkt.
    Wenn ich mir die ,,Kanzlerkanditaten – Hampelmänner“ so ansehe … alle auf US-Linie …also gegen Rußland gebürstet…

  4. Kleiner Grauer sagt:

    Die Knopfleiste aus der Uckermark hat mit dem Weiterbau nichts am Knopfloch. Wenn dann die Industrie, Schröder und Putin persönlch. Die Knopfleiste ist immer noch für das Verbot von Trinkhalmen…!

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