Ebola: So werden wir von der WHO und ihren Komplizen-Organisationen belogen

22.08.2015

Hans U. P. Tolzin

Die Symptome einer Ebola-Infektion sind mit den Symptomen vieler anderer Infektionskrankheiten sowie Pestizid- oder Medikamentenvergiftungen identisch. Deshalb darf eine Diagnose erst nach der vollständigen Abprüfung aller möglichen Ursachen gestellt werden, insbesondere, wenn man es möglicherweise mit einem größeren Ausbruch zu tun hat. Doch dies wurde von der Weltgesundheitsbehörde WHO und ihren Komplizen-Organisationen bis heute systematisch unterlassen. Sie tragen nun die Mitschuld an Tausenden von Todesopfern, die bei einer korrekten Diagnose wahrscheinlich hätten vermieden werden können.

Ebola oder Malaria 2.0?

Die wichtigste Station auf meiner Reise durch Guinea (Westafrika) war das Dorf Meliandou, das als Ursprung der aktuellen Ebola-Epidemie gilt. Dort erzählte mir der Betreuer der staatlichen Krankenstation, er habe die allerersten Ebola-Fälle selbst behandelt ‒ und sie seien alle positiv auf Malaria getestet worden.

Daraufhin habe er sie auf Malaria hin behandelt, und zwar mit Paracetamol und Artenusate- Amodiaquin, also Medikamenten, deren Nebenwirkungen bei geschwächten Patienten die ebolaartigen Symptome weiter verstärken und sogar zum Tod führen können.

Die Behandlung war vergeblich, den Patienten ging es jedes Mal schlechter statt besser. Das Merkwürdige ist nun, dass diese malariapositiven Testergebnisse nirgendwo in der medizinischen Literatur, die es über den Ebola-Ausbruch gibt, erwähnt werden.

Offenbar hat keiner der internationalen Experten, einschließlich den Experten der WHO, der Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), des MSF (französische Abkürzung für »Ärzte ohne Grenzen«), des RKI (Robert-Koch-Institut, deutsche Seuchenbehörde), des BNI (Bernhard-Nocht-Institut, Hamburg, WHO-Kollaborationslabor für hämorrhagische Fieber) oder des Pasteur-Instituts in Lyon, diese Diagnose überprüft. Und dies, obwohl bekannt ist, dass in den Regenwaldgebieten Afrikas die Malaria-Durchseuchung in der Bevölkerung wesentlich höher ist als in trockeneren Gebieten. Und dies, obwohl auch bei Ebola-Verdacht die Abklärung einer Malaria-Infektion weltweit eine allgemein anerkannte Vorgehensweise darstellt.

Bei kritischem Nachfragen tauchen die Komplizen-Organisationen ausnahmslos ab

Ich habe bei Ärzte ohne Grenzen, einer Hilfsorganisation, die schon seit Jahren in Guéckédou eine Malaria-Studie laufen hat und die auch 20 Patientenproben zum BNI nach Hamburg schickte, nach einem Ansprechpartner für die Ebola-Epidemie gefragt. Die Antwort: Es gebe leider keinen Ebola-Ansprechpartner. Das ist völlig lächerlich, denn MSF ist wahrscheinlich jene Hilfsorganisation, die am allerstärksten in die Ebola-Epidemie einbezogen war und ist. Trotz mehrmaligem Nachfragen per E-Mail habe ich nun seit Wochen gar keine Antwort mehr bekommen.

Ähnlich erging es mir mit meinen Fragen an Prof. Günther vom BNI. Er ist einer der Autoren jener ersten Publikation, die als Grundlage für die Ebola-Hypothese gilt. Die erste Antwort kam noch recht zügig. Man habe die Patientenproben nicht auf Malaria getestet, weil dies durch MSF schon geschehen sei. Immerhin erhielt ich noch eine zweite Antwort: Nein, man könne mir keinen Zugriff auf die anonymisierten Testunterlagen gewähren.

Man hätte allenfalls dann auf Malaria getestet, wenn man bei Ebola nicht fündig geworden wäre. Auf meine weiteren Rückfragen reagierte auch Günther trotz mehrmaliger Versuche bis heute nicht mehr. Da nur in fünf, bzw. sechs von 20 Proben das Virus nachweisbar war, wäre es doch durchaus interessant gewesen zu wissen, ob die 14 bzw. 15 anderen Proben auf Malaria und andere in Frage kommenden Erreger getestet wurden und was das Ergebnis war.

Finanzielle Abhängigkeiten fungieren als virtueller Maulkorb

Dieses Abtauchverhalten von Institutionen, die von öffentlichen Geldern und/oder von Industrieaufträgen abhängig sind, ist typisch. Die Industrie pumpt jährlich weltweit unzählige Milliarden in die medizinische Forschung und gleichzeitig auch in die Lobbyarbeit bei den Parlamenten, Instituten und Behörden. Dadurch entstehen mehr oder weniger subtile Abhängigkeiten, die nicht immer auf den ersten Blick zu durchschauen sind.

Wenn sich nun z. B. ein Pasteur-Institut oder das BNI oder MSF oder die WHO öffentlich in einer Weise äußern, die den Interessen der pharmazeutisch-chemischen Industrie schadet, könnte der nächste millionenschwere Forschungsauftrag ganz schnell anderweitig vergeben werden. Das will niemand riskieren, denn schließlich wäre das auch ein schnelles Ende für so manche Karriere. Außerdem muss ja das Haus abbezahlt und der Lebensstandard aufrechterhalten werden.

Russisch Roulette per Labortest

Den wenigsten Patienten ist bewusst, von welchen Zufallsfaktoren eigentlich ihre Diagnose und damit auch ihre Therapie (und deren Nebenwirkungen) abhängig sind. Denn der Ausgangsverdacht des behandelnden Arztes entscheidet darüber, auf welchen Erreger das Labor testet. Prof. Günther hatte mir ja gerade wieder in seiner Antwort bestätigt, dass man angeblich nicht weiter nach der Krankheitsursache suchen muss, wenn sich der Ausgangsverdacht per Labortest bestätigt.

Doch natürlich kann eine Probe auch auf mehrere Erreger positiv reagieren. Die Schulmedizin hat in ihrer »unendlichen Weisheit« auch eine Erklärung dafür parat: Es handelt sich ihrer Ansicht nach dann um eine Sekundärinfektion oder Superinfektion, als Folge der Erstinfektion.

Was man dann jedoch als Primärerreger und was als Sekundärerreger bezeichnet, ist dabei völlig willkürlich. Außerdem gibt es bei allen Erregern, und gerade auch bei Ebola, eine gewisse natürliche Durchseuchung der Bevölkerung.

In den afrikanischen Regenwaldgebieten machen bis zu 20 und mehr Prozent der Menschen Ebola ohne Symptome durch. Dies bedeutet, dass der Nachweis eines bestimmten Erregers nicht automatisch bedeutet hat, dass dieser auch die Ursache darstellt. Doch solche Zweifel will in Expertenkreisen niemand hören.

Keine toxikologischen Untersuchungen

Das größte Verbrechen an den Patienten, vielleicht sogar an der ganzen Menschheit, ist die konsequente Vermeidung von toxikologischen Untersuchungen, also der Überprüfung, ob Vergiftungen vorliegen. Eine neu veröffentlichte Studie hatte in Sierra Leone u.a. gezeigt, dass ein Teil der Ebola-Patienten gar keine typischen Symptome wie fieberhafte Brechdurchfälle zeigte, sondern eine Rhabdomyolyse. Das ist der Fachbegriff für die Auflösung der quergestreiften Muskelfasern.

Rhabdomyolyse stellt eine bekannte Nebenwirkung von Glyphosat dar. Ich konnte mich in Waldguinea (eine der vier inoffiziellen Regionen Guineas) selbst davon überzeugen, dass Glyphosate dort am Straßenrand frei erhältlich sind und in Meliandou, dem angeblichen ersten Ausbruchsort, wurde mir bestätigt, dass die Dorfbewohner vor dem Ausbruch erstmals mit Glyphosat angebauten Reis geerntet hatten.

Auch nach Spuren der regelmäßig in Afrika konsumierten Medikamente, Impfstoffe und Parasitenmittel wird grundsätzlich nicht gefragt. Dabei stimmen die Nebenwirkungen teilweise zu 100 Prozent mit den typischen Symptomen von Malaria, Lassafieber oder Ebola überein, wie Angelika Müller und ich in unserem demnächst beim Kopp-Verlag erscheinenden Buch zeigen werden. Dass diese Untersuchungen nicht gemacht werden, ist aus meiner Sicht ein Verbrechen an den Patienten ‒ und eindeutig im Interesse der Hersteller.

Für mich kein Zweifel: Ebola = Malaria 2.0

Erst kürzlich ging durch die Medien, dass die Erfassung von Malariafällen durch die Ebola-Krise stark zurückgegangen sei. Vergleicht man die bisherigen Schätzungen der Malaria-Todesfälle von Guinea mit den Ebola-Todesfällen, dann sind merkwürdigerweise die Malaria-Sterbefälle im gleichen Ausmaß zurückgegangen, wie die Ebola-Sterbefälle anstiegen. Insgesamt gab es also in Guinea nicht mehr Todesfälle durch tropische Fiebererkrankungen mit Brechdurchfällen als vorher. Dies spricht für meine Hypothese, dass WHO und Komplizen einfach nur den Malariafällen ein neues Etikett verpasst haben.

Abschließende Fragen

Die Fragen sind nun aus meiner Sicht:

  • Wie stoppen wir dieses globale Verbrechen an der Menschheit?
  • Wie reformieren wir die WHO?
  • Wie beenden wir die finanzielle Abhängigkeit der Forschung von Einzelinteressen?
  • Wie bringen wir die Entscheidungsträger in Wissenschaft, Politik und in den Medien dazu, den – nicht nur bei Ebola ablaufenden – systematischen Wissenschaftsbetrug zu beenden?

Diese Fragen sind ernst gemeint, denn ich selbst habe vielleicht die eine oder andere Idee, aber eine Patentlösung kann auch ich bisher nicht anbieten.

Quelle: Kopp-online vom 22.08.2015

 

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Gesundheit, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.