Wer hat Angst vor dem weißen Mann? „Nazi“ Boris Palmer vs. Deutsche Bahn

 

Foto: Collage
 

Schon wieder ist das Gekreische bei den sogenannten weltoffenen Multikulti-Junkies groß. Boris Palmer hat es wieder getan. Er hat die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam gemacht, was er wohl als grüner Politiker nicht durfte.

Die „Bild“ vermeldet, dass sich der Tübinger Oberbürgermeister darüber mokiert hat, wie die Deutsche Bahn sich im Web präsentiert. Dazu wird ein Twitter-Auszug präsentiert:

 

Die DB mit ihren gegen den Zug gelaufenen Werbeaktion hat also mal wieder überhaupt nichts begriffen. Palmer kontert wie folgt:

Liebe Deutsche Bahn AG,

danke für deine Antwort auf Twitter. Leider beginnt diese jedoch mit einer Unterstellung. Ich habe kein Problem mit einer offenen und bunten Gesellschaft. In meiner Aussage, dass ich die Kriterien der Bildauswahl nicht verstehe, steckt auch keine Haltung, die es zu bekämpfen gilt.

 

Für mich als Betrachter sind diese fünf Bilder von Personen, die ich nicht kenne, in der Auswahl erklärungsbedürftig. Nur eine der fünf Personen scheint keinen Migrationshintergrund zu haben. Das ist ungewöhnlich und ich würde gerne die Absicht dahinter verstehen.

Wenn die Bahn aktuell eine offiziell erklärte Kampagne für Toleranz, Migration und Vielfalt durchführt, ist die Auswahl nachvollziehbar. Dann hat die Bahn entschieden, ein bestimmtes Gesellschaftsbild zu propagieren. Das kann sie tun, aber eine gesellschaftliche Debatte darüber sollte dann auch fair geführt werden.

Screenshot (657)

Wenn die Bilder nicht im Zusammenhang mit einer Kampagne stehen – ich habe leider keinen entsprechenden Hinweis gefunden, vielleicht geben Sie mir den noch? – frage ich mich einfach, warum Menschen ohne erkennbaren Migrationshintergrund auf der Seite der Deutschen Bahn nur noch als Minderheit dargestellt werden.

Es gibt ihm Rahmen der Debatte über Identitätspolitik und alte weiße Männer die These, man müsse denen, die bisher nicht aufgrund ihrer Identität diskriminiert wurden, eine eigene Diskriminierungserfahrung zuteil werden lassen, um sie sensibler für Diskriminierung zu machen. So könnte man es deuten, wenn alte weiße Männer in der Bildauswahl der Deutschen Bahn nicht mehr vorkommen.

Für meine Begriffe ist das präzise die Trennlinie zwischen Antidiskriminierungspolitik, die von den meisten Menschen in Deutschland vollständig unterstützt wird, auch von mir, und einer neuen Form der Spaltung der Gesellschaft anhand von Merkmalen, für die niemand etwas kann, diesmal aber unter der Fahne der Antidiskriminierung. Benachteiligungen abbauen, ist immer und überall richtig. Neue Benachteiligungen für andere als Ausgleich für bestehende Benachteiligungen aufbauen, das ist nicht zielführend.

Und sollte diese Form der Identitätspolitik der Sinn Ihrer Bildauswahl gewesen sein, dann stört mich keines der Bilder, aber der Gedanke hinter der Auswahl.

Zur Vertiefung der Diskussion empfehle ich Texte von Sandra Kostner oder Bernd Stegmann:

https://www.cicero.de/…/alter-weisser-mann-feindbild-stigma…

Gut, dass es mit Boris Palmer noch Politiker gibt, die über den Tellerrand schauen können und nicht dem neuen Rassismus folgen möchten.

Im Gegenteil zum Kabarettisten Florian Schröder, der folgendes postete:

Boris Palmer jetzt also ein Nazi? Wie sich hier in Deutschland doch jetzt alles verschiebt…

Quelle: journalistenwatch.com vom 24.04.2019 


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3 Kommentare zu Wer hat Angst vor dem weißen Mann? „Nazi“ Boris Palmer vs. Deutsche Bahn

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Entweder der ist damit seine Freifahrten bei der Bahn los, oder Er bekommt das Doppelte. Damit Er ruhe gibt. Was hat der während seiner „Arbeitszeit“ sich mit der Bahn zu befassen.

  3. Ulrike sagt:

    Herrlich wie jetzt alle Gutmenschen wieder aufschreien.

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