SPD-POLITIKER LÄSST SEINE ELTERN ZWANGSRÄUMEN, HUND MUSS BETÄUBT WERDEN

ZWICKAU: MARIO PECHER KLAGT ELTERN AUS WOHNUNG

Von Stefan Graf

Zwickau – Das Drama um Familie Pecher nimmt kein Ende. Stadtrat Mario Pecher (57, SPD) hat seine eigenen Eltern aus deren Wohnung geklagt. Am Dienstag begannen Gerichtsvollzieher das Haus in Zwickau unter der Aufsicht von über 40 Polizisten zu räumen.

Am Dienstag begann unter Polizeischutz die Zwangsräumung der Wohnung.
Am Dienstag begann unter Polizeischutz die Zwangsräumung der Wohnung.

Mehrere Mannschaftswagen der Polizei fuhren am Dienstagmorgen am Haus von Waltraud Pecher (75) und ihrem pflegebedürftigen Mann Siegfried (78) vor. Ein Umzugsunternehmen begann in der Karl-Marx-Straße mit der Zwangsräumung. Der Familienhund wurde betäubt und in ein Tierheim gebracht.

Eigentümer des Hauses ist Mario Pecher. Der SPD-Stadtrat und Ex-Landtagsabgeordnete hatte 2018 Räumungsklage eingereicht. „Die Klage wurde mit schriftlichem Vorverfahren und Räumungsantrag zugestellt. Außerdem ist ein Versäumnisurteil ergangen. In allen Fällen ist kein Einspruch eingegangen“, sagte Gerichtssprecherin Sibylle Peters.

Jens Conrad (58), Anwalt von Waltraud Pecher, spricht von einem Skandal: „Das ist für mich Terrorismus. Wir reden hier über eine Räumung auf einem Privatgrundstück mit 40 Beamten.“

Das Urteil sei nie angekommen und Fristen nicht eingehalten worden. Seine Mandantin wohne seit 1995 als Untermieterin in dem Haus. Ihr kranker Mann Siegfried kommt vorübergehend in ein Pflegeheim. Waltraud Pecher muss sich um eine neue Bleibe kümmern. Sie und Mario Pecher waren am Dienstag nicht zu erreichen.

Schon seit Jahren liegen Mario und Waltraud Pecher im Streit. 2018 hatte der damalige Landtagsabgeordnete seine Mutter aus ihrer Gaststätte „Zum Sternblick“ geklagt.

Waltraud Pecher muss sich nach der Zwangsräumung um eine neue Bleibe kümmern.
Waltraud Pecher muss sich nach der Zwangsräumung um eine neue Bleibe kümmern.
Der Familienhund wurde betäubt und in ein Tierheim gebracht.
Der Familienhund wurde betäubt und in ein Tierheim gebracht.

Fotos: Andreas Kretschel

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5 Kommentare zu SPD-POLITIKER LÄSST SEINE ELTERN ZWANGSRÄUMEN, HUND MUSS BETÄUBT WERDEN

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Dem ???? hält man einen Zettel hin und der rennt los. Egal ob Recht oder Unrecht damit gemacht wird. „Ich mach doch nur meine Arbeeeet“ Weiter intressiert mich nichts. Das Irrenhaus macht Sinn. Kinder müssen für die Pflege der Eltern aufkommen. Werden Sie Obdachlos wird auch auf die Verwandtschaft verwiesen. Außer es ist ein Politiker, da kommst Du nicht unter. Ich würde an Ihrer Stelle das vom Sohn verlangen!

    Auszug
    #„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten, ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wahren Feinde.“#
    Auszug Ende

  2. birgit sagt:

    Das sind keine Menschen ! Das sind Monster !
    Besonders tut mir der abtransportierte Hund leid. Die Cleo kann nicht’s für die Dummheit und Gemeinheit der sogenannten Menschheit.
    Hoffentlich ist Frau Pecher bereit den Hund an den Kaukasenverband wieder ab zu geben und nicht im Tierheim versauern zu lassen, so wie sie es mit der Vorgängerhündin gemacht hat.

    Vater Siegfried hat sein Leben lang schwer gearbeitet und nun wird er abtransportiert wie Schlachtvieh, in eine Kurzzeitpflege. Es ist eine Schande !

    Und Mario hat zwar sein Landtagsmandat verloren, doch die SPD hier liebäugelt doch schon damit ihn als Nachfolgebürgermeister der Pifi ein zu setzen. In der Tat, wir sind im Irrenhaus gelandet !

    Wenn nicht einmal ein Anwalt erhört wird, wozu brauchen wir die dann noch ?

    Und die Ausführungen der netten Sybille waren wiedermal grandios, na eben wie immer.

  3. ulrike sagt:

    Wenn man solche Kinder hat braucht man keine anderen Feinde.
    Der Kerl ist nur ekelhaft.

  4. Waldtürenöffner sagt:

    Mit höchster kriminellen Energie vorbereitet, würde der uns bekannter SatXXXlt durch die Luft plärren wenn diese strategisch geplante und aktionierte
    Plünderung von einer Gruppe uneinheitlich gekleideter kleinkrimineller durchgezogen worden wäre. Wer hat für die eine Kleiderkammer aufgeschlossen, wer hat DIE ausgebildet, wer hat den Lehrer das Konzept gelehrt? Den Hund zum Einbruch auch noch betäubt, um unbehelligt zur Plünderung schreiten zu können. Wem kann das Schicksal von Hund und Mensch so egal sein? Gesetzeshüter kommen nicht in Frage. Die Kommunisten in der DDR haben kein Grundstück ungefragt abgerissen. Die haben den Bauern, den Sie in die LPG gezwungen haben, ungefragt eine Lagerhalle oder einen Stall auf sein Grundstück gebaut. Weil Denen „alles“ gehörte! Aber einbrechen um abzureißen, gab es nicht. Die Bauern sind bis 61 in den Goldenen Westen geflüchtet um wieder zu Eigentum zu kommen. In Mannschaftsstärke anrücken und ausräumen gab es nicht. Die haben in Jena die Staatsfeindlichen Studenten über Nacht in den Westen abgeschoben. Wer Ausreise gestellt hat, der musste erst sein Eigentum verkaufen und über einen Anwalt das abwickeln und sich bescheiXXXen (Vogel in Berlin) lassen. Nicht einmal sein Auto hat die Stasi Ihm geklaut, nur sich auf die Liste ganz vor gesetzt! Was gestern in Zwickau in Bereich der größten DemokrattXXX zum zweiten Mal strategisch, als Wiederholungstäter, mit Steuergeldern vom Steuerzahler, rücksichtslos runtergerissen wurde, kenne ich nur schlimmer von der Verwandtschaft die 1918 vier Jahre aus der Sowjetunion unter grausamsten Erlebnissen geflohen sind. Das Maß an Strafe für den Kleinkriminellen in Bandentum wie hier, Vorsatz, Wiederholungstäter, Tier vorsätzlich betäubt, Plünderung, bewaffnet, Begünstigung dritter, Hehlerei, 10 Jahre? War das ein Test an der Bevölkerung?

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