USA: Bayer und BASF zu Millionenstrafe wegen Unkrautvernichter verurteilt

Das Bild zeigt das Bayer-Werk in Leverkusen im August 2016. Die Anlage ist beleuchtet, denn es ist Abend. (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)
Das Bayer-Werk in Leverkusen in der Nacht. (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)

Die deutschen Konzerne Bayer und BASF sind in den USA in einem Prozess um das Unkrautvernichtungsmittel Dicamba zu einer Millionenstrafe verurteilt worden.

Eine Geschworenen-Jury in Cape Girardeau im US-Bundesstaat Missouri gab einem Obstbauern recht, der auf Schadenersatz geklagt hatte. Er hatte nach eigenen Angaben hohe Ernteverluste erlitten, weil das auf benachbarten Feldern eingesetzte Herbizid auf seine Obstplantagen geweht wurde. Bayer und BASF sollen deshalb insgesamt 265 Millionen Dollar zahlen. Beide Unternehmen kündigten Berufung an.

Dicamba wurde von dem US-Konzern Monsanto entwickelt, der von Bayer im Jahr 2018 übernommen worden war. Das Mittel ist auch Basis eines ähnlichen Produkts von BASF. Bayer sieht sich bereits wegen seines anderen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat tausenden Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken ausgesetzt.

Quelle: Deutschlandfunk vom 17.02.2020


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Ein Kommentar zu USA: Bayer und BASF zu Millionenstrafe wegen Unkrautvernichter verurteilt

  1. ulrike sagt:

    Recht so. Wer so blöd ist und diesen Konzern aufkauft mit den Anzeigen im Hintergrund gehört bestraft. Welche Deppen bei Bayer haben das gemacht ?

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