Belarus: Lukaschenko lässt Grenzen schließen und spricht von Krieg

Regierungskritische Demonstranten in Minsk schwenken die historische Nationalflagge von Belarus (Tut.by/AP/dpa)
Demonstration in Minsk gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko (Tut.by/AP/dpa)

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat die Schließung der Grenzen zu Polen und Litauen angekündigt. Die beiden Länder seien kurz davor, einen Krieg anzufangen, sagte Lukaschenko laut der staatlichen Nachrichtenagentur Belta.

Darum sei man gezwungen, die Armee von den Straßen abzuziehen, die Hälfte der Streitkräfte in Kampfbereitschaft zu versetzen und die Grenzen nach Westen zu schließen.

Der seit 26 Jahren autoritär regierende Lukaschenko sieht sich seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom 9. August mit Massenprotesten konfrontiert. Hunderttausende gehen regelmäßig gegen den Machthaber auf die Straße. Sie werfen ihm Wahlfälschung vor und fordern eine Neuwahl. Die Regierung lässt die Sicherheitskräfte mit großer Härte gegen die Opposition vorgehen.

Lukaschenko wirft der Nato vor, in Polen und Litauen entlang der Grenze zu Weißrussland Truppen zusammenzuziehen. Beide Länder und die Nato weisen dies zurück.

Quelle: Deutschlandfunk vom 18.09.2020 


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5 Kommentare zu Belarus: Lukaschenko lässt Grenzen schließen und spricht von Krieg

  1. gerhard sagt:

    Die beiden Länder seien kurz davor, einen Krieg anzufangen
    Warum wohl haben sich USA/NATO dort eingenistet? Auch AKK und unserer Führerin unterstelle ich gewisse Absichten um unsere Soldaten in einem sinnlosen Krieg zu opfern. Ich ware sehr dafür wenn sich das Poltikerpack selbst bekämpft….Auge in Auge

    • gerhard sagt:

      Und bei DWN gelesen:
      Russlands Top-Spion: USA finanzieren Proteste in Weißrussland mit 20 Millionen Dollar
      17.09.2020 11:05
      Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR erklärte, Washington habe etwa 20 Millionen US-Dollar für die Durchführung regierungsfeindlicher Demonstrationen in Weißrussland bereitgestellt. Auf die Frage der Fox News-Moderatorin Laura Ingraham, ob sich die USA in die Wahlen anderer Länder einmischen, hatte der ehemalige CIA-Chef James Woolsey zuvor gesagt: “Nun, nur aus einem sehr guten Grund – im Interesse der Demokratie.“

      Beim letzten Satz bleibt mir glatt die Spucke weg.

    • Det sagt:

      Es sind nicht unsere Soldaten, es sind Söldner, die haben alle einen
      Vertrag unterschrieben,… nur wegen der „Kohle“.

  2. birgit sagt:

    Der NATOD und die NGO’s wünschen sich eine 2. Ukraine ! Destabilisierung ist angesagt.
    Er muß die Grenzen schließen, ihm bleibt nicht’s Anderes übrig.

    Hoffentlich kommen meine Freunde, die dort gerade Urlaub machen, noch raus und werden nicht von den Polen traktiert.

  3. Ulrike sagt:

    Eine Sauerei ist das was die Nato und USA dort mal wieder inszenieren. Elende Bande.

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