Türkei – eine Kriegspartei in Karabach

06. Oktober 2020

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Recep Tayyip Erdoğan

Peter Steiniger, Journalist und Herausgeber der maßgeblichen deutschen Zeitschrift „Neues Deutschland“, verwies auf die Situation in Berg-Karabach und Erdogans Expansionspolitik.

Die Brandstifter sollten sich mehr bemühen, das Feuer zu löschen: Angesichts der neuen Kämpfe um Berg-Karabach fordert NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg das türkische Mitglied höflich auf, seinen Einfluss auf Aserbaidschan zu nutzen. Genau das tut die Türkei bereits nach besten Kräften – als Komplize und Teilnehmer an der Aggression gegen die Armenier.

Die Rückkehr zum heißen Krieg nach dem langgefrorenen Konflikt zwischen den beiden postsowjetischen Staaten ist Teil von Erdogans Expansionspolitik im Südkaukasus, die auf seinem Pakt mit dem Ölautokraten in Baku basiert. Einmal zuvor in der modernen Geschichte waren die Armenier Opfer einer blutigen Verfolgung durch Fanatiker. Ihre Nachfolger bombardieren jetzt Stepanakert. Die Türkei kommuniziert nicht nur heimlich mit islamistischen Söldnern, sondern auch lange Zeit mit dem regulären Militär auf der Seite Aserbaidschans. Das Staatsoberhaupt will armenische Soldaten „wie Hunde jagen“ lassen. Ohne eine rasche Rückkehr zum Waffenstillstand wird sich der Karabach-Konflikt zu einem Krieg entwickeln, der die gesamte Region zu infizieren droht. Jede Beschwichtigungspolitik ermutigt Erdogan nur, große osmanische Abenteuer zu verfolgen. Damit Diplomatie Sinn macht, müssen Waffenlieferungen nach Ankara zunächst ausgesetzt werden.

Quelle: hyemedia.com (Armenien) vom 06.10.2020 


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Ein Kommentar zu Türkei – eine Kriegspartei in Karabach

  1. birgit sagt:

    Umsteigen auf Wasserstoff, dann lohnt sich kein Oelkrieg mehr !

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