Neues von der Propagandafront ihrer Zwangsgebühren – Tagesschau kürt Joe Biden als gewählten Präsidenten

Obwohl noch kein Präsident gewählt ist, denn das offizielle Ergebnis steht noch aus, kürt das Erste Deutsche Fernsehen Joe Biden als Präsidenten – Was hat das noch mit sachlicher Berichterstattung zu tun, lesen Sie nachfolgendes:

Der gewählte US-Präsident Joe Biden spricht im Queen Theater in Wilmington über seine Wirtschaftspläne. | Bildquelle: AP

Joe Biden wird 78 Jahre alt – Happy birthday, Mr. President Elect

Stand: 20.11.2020 10:16 Uhr

Die Geburtstagsfeier gibt es noch nicht im Weißen Haus – ein paar Wochen muss sich Joe Biden noch gedulden. Viele Herausforderungen liegen vor ihm, hinter ihm eine lange politische, nicht fehlerfreie Karriere.

Von Torsten Teichmann, ARD-Studio Washington

Stell Dir vor, Du wirst 78 Jahre alt und bist täglich als Krisenmanager gefragt. So soll der gewählte US-Präsident Joe Biden antworten, wie es in der Corona-Krise weiter geht. Wie geht es weiter, wenn der amtierende Präsident Donald Trump eine geordnete Übergabe verweigert?

„Es wird vorhergesagt, wenn sich bis Anfang Februar nichts grundlegend ändert, dann verlieren wir wohl insgesamt 400.000 Menschen, also weitere 150.000 Menschenleben“, antwortet Biden mit Blick auf die Corona-Pandemie. Eine düstere Aussicht, räumt er ein. Eine Krise, die keine Zeit zum Feiern lässt. Dabei war Biden gelungen, wovon andere Kandidaten nur träumen: Er ist von vielen, ganz verschiedenen Anhängern der Demokraten zum Präsident der Vereinigten Staaten gewählt worden.

Der designierte US-Präsident Joe Biden | Bildquelle: AP

 

„Aufhören, Gegner als Feinde zu behandeln“

„Der gewählte Präsident Biden bringt uns wieder zusammen. Vergessen wir die Vergangenheit, lasst uns neu anfangen.“ Mit Biden verbinden viele Amerikaner die Hoffnung, dass er die tiefen Gräben in der Gesellschaft überbrücken kann. Mit dem Ziel war er ausdrücklich im Wahlkampf angetreten. Sein Alter und seine politischer Erfahrung will der nun 78-Jährige als Kapital einsetzen. „Wir müssen aufhören, unsere Gegner als Feinde zu behandeln“, wirbt Biden.

Erinnerungen an eigene Laufbahn

Joseph Robinette Biden Junior wurde am 20. November 1942 in Scranton, früher ein Zentrum der Stahlindustrie und der Eisenbahn, im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Das älteste Kind einer katholischen Familie mit irischen, englischen und französischen Wurzeln.

„Jedes Mal, wenn ich aus dem Haus meines Großvaters in Scranton lief, sagte er: ‚Joey, behalte den Glauben.‘ Aber meine Großmutter sagte: ‚Verbreite den Glauben.'“

Erinnerungen an früher sind fester Bestandteil in Bidens Reden. Zum Beispiel, wie er mit 29 Jahren zum Senator für Delaware gewählt wurde, dass seine Frau und eine Tochter kurz darauf bei einem Autounfall ums Leben kamen, die Zeit als Vorsitzender des Justizausschusses, später im Auswärtigen Ausschuss des Senats.

Joe Biden im Jahr 1972 als frisch gewählter Senator für Delaware. | Bildquelle: AP

Joe Biden im Dezember 1972 – als frisch gewählter Senator für Delaware.

Biden weiß, dass auch in seinem politischen Leben nicht alles geglückt ist: Die Justizreform der 1990er-Jahre nicht, die überproportional viele schwarze Amerikaner hinter Gitter brachte, und auch nicht die Anhörung von Anita Baker, die Vorwürfe der sexuellen Nötigung gegen Richter Clarence Thomas vorgebracht hatte.

Ein Mann mit Anstand

Biden musste sich all dem vor seinem 78. Geburtstag noch einmal stellen – im Wahlkampf. Und er räumte dabei auch Fehler ein. Das Wort, das seine Anhänger am ehesten mit ihm verbinden, ist decency – Anstand.

Und so überlegt Biden einen Moment, als er gefragt wird, warum der amtierende Präsident einen geordneten Übergang verweigert:

„Lassen Sie mich gewählt antworten. Wir erleben eine unglaubliche Verantwortungslosigkeit, ein unglaublich schlechtes Signal an den Rest der Welt, wie Demokratie funktionieren soll. Ich kenne sein Motiv nicht. Aber es ist völlig verantwortungslos.“

Im Wahlkampf hatte er Trump einmal einen Clown genannt. Das soll Joe Biden mit 78 Jahren nicht noch einmal passieren.

Quelle: tagesschau.de mit Anmerkungen und anderer Überschrift Redaktion staseve vom 20.11.2020

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Ein Kommentar zu Neues von der Propagandafront ihrer Zwangsgebühren – Tagesschau kürt Joe Biden als gewählten Präsidenten

  1. Ulrike sagt:

    Ja glaubt der Kerl er wird Corona eindämmen können?

    Der senile alte Kerl dürfte normalerweise gar nicht so ein Amt ausüben dürfen. Es gehört eine Altersbegrenzung vorgeschrieben damit die alten Männer endlich abtreten.
    Der wird vereidigt und dann ist er plötzlich krank sodass die Trulla die darauf wartet an die Macht kommt. Man fasst es nicht.

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