Baton Rouge: Schütze tötet mindestens drei US-Polizisten


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In Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana sind am Sonntag mindestens drei Polizisten erschossen worden, drei weitere sind verletzt. Die Opfer wurden offenbar in einen Hinterhalt gelockt.

Eineinhalb Wochen nach dem Heckenschützen-Attentat von Dallas sind in den USA erneut mehrere Polizisten durch Schüsse getötet worden. In Baton Rouge, der Hauptstadt des Bundesstaats Louisiana, wurden nach Angaben der örtlichen Polizei am Sonntag mindestens drei Polizisten erschossen und drei weitere verletzt. Einer von ihnen befindet sich nach Angaben der Mediziner in kritischem Zustand.


Ein mutmaßlicher Täter wurde erschossen. Zunächst wurde nach zwei möglichen Mittätern gesucht. Später erklärte ein verantwortlicher Polizist, man gehe nun davon aus, dass es sich bei dem Getöteten um einen Einzeltäter handle. Nach Berichten mehrerer US-Fernsehsender wurde der Täter identifiziert: Es handelt sich demnach um den 29-jährigen Afroamerikaner Gavin L.

Den Berichten zufolge stammt L. aus Kansas City im Bundesstaat Missouri und war ehemaliger Marinesoldat. Er soll von Juni 2008 bis Januar 2009 im Irakkrieg gedient haben und keine Vorstrafen haben. Laut den Berichten beging er die Tat an seinem Geburtstag. Über das Motiv des Schützen ist bisher nichts bekannt.

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Der Bürgermeister der Stadt sprach im Sender NBC von einem Hinterhalt. Die Polizisten seien gegen 9 Uhr mit einem Notruf zum Tatort gelockt worden, an dem dann aus dem Hinterhalt das Feuer eröffnet worden sei. Der Tatort befinde sich unweit einer Polizeistation. Die getöteten Polizisten waren Behördenangaben zufolge 32, 41 und 45 Jahre alt.

Trump ätzt bereits kurz nach der Tat auf Facebook

In einem offiziellen Statement bezeichnete US-Präsident Barack Obama die Tat als ein Werk von „Feiglingen“ und als „Attacke auf das Gesetz und die Gesellschaft“. Er sprach den Familien der getöteten Polizisten sein Beileid aus und erinnerte gleichzeitig an die ermordeten Polizisten von Dallas. Erst vor wenigen Tagen waren bei einer Anti-Rassismus-Demonstration im US-Bundesstaat Texas mehrere Polizisten erschossen worden.

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In einer Rede im Weißen Haus später am Abend sagte Obama: „Ein Angriff auf die Polizei ist ein Angriff auf uns alle.“ Es werde Gerechtigkeit geben.

Auch der Gouverneur von Louisiana zeigte sich betroffen. Der Schütze habe eine „abscheuliche Tat“ begangen, sagte John Bell Edwards. Der Angriff auf die Polizisten sei ungerechtfertigt gewesen. „Die Gewalt und der Hass müssen einfach aufhören.“

Unterdessen meldete sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf Facebook zu Wort – und versuchte die wenige Stunden zuvor geschehene Tat für seine Zwecke zu nutzen: „Wie viele Polizisten und Menschen müssen noch sterben, weil es unserem Land an Führungskraft mangelt?“, schrieb er.

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In Baton Rouge hatte ein Polizist kürzlich den schwarzen CD-Verkäufer Alton Sterling erschossen. Nach diesem und einem ähnlichen Vorfall in St. Paul im Bundesstaat Minnesota kam es landesweit zu Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Bei einer dieser Demonstrationen hatte dann ein Schwarzer in Dallas fünf weiße Polizisten aus dem Hinterhalt erschossen. Als Motiv soll er Hass auf weiße Polizisten angegeben haben.

Quelle: Spiegel-online vom 18.07.2016




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