US-WAHL – Trump führt: Entscheidung im US-Präsidentschafts-Rennen naht

In einem knappen Rennen um die US-Präsidentschaft zeichnet sich ein dramatisches Finale ab. Donald Trump konnte überraschend wichtige Staaten gewinnen. Es wird äußerst eng für Hillary Clinton.

US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton. (Foto: dpa)

US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton. (Foto: dpa)

Im Rennen um die US-Präsidentschaft zeichnet sich ein dramatisches Finale ab. Donald Trump und Hillary Clinton liegen fast gleichauf. Trump konnte wichtige Staaten gewinnen. Es wird sehr eng für Clinton.

An den noch immer laufenden Auszählungen in den umkämpften Staaten Michigan, Arizona, Pennsylvania und New Hampshire dürfte sich der Kampf um das Weiße Haus letztendlich entscheiden. In Pennsylvania ist Trump zuletzt in Führung gegangen.

Donald Trump hat den wichtigen Schlüsselstaat Florida nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hillary Clinton gewonnen. In North Carolina lag Clinton lange Zeit vorne, doch Trump holte auf und gewann auch diesen Bundesstaat.

Beide Staaten sind als Swing-States kritisch für den Gesamtsieg. Trump führt derzeit auch in Michigan.

In Pennsylvania liegt Clinton deutlich vorn, den umkämpften Bundesstaat Virginia konnte sie gewinnen.

Im wichtigen Bundesstaat Ohio konnte sich hingegen Donald Trump durchsetzen. Auch Wisconsin gewann der Republikaner.

Außerdem gehen Wyoming, Idaho, North Dakota, South Dakota, Nebraska, Kansas, Oklahoma, Texas, Arkansas, Lousiana, Missouri, Mississippi, Alabama, Tennessee, Indiana, Kentucky, West Virginia, South Carolina, Georgia, Iowa und Montana an Donald Trump.

Hillary Clinton konnte sich in New Mexico, Washington, Kalifornien, Hawaii, Colorado, New Mexico, Illinois, Maryland, New Jersey, Delaware, New York, Connecticut, Massachusetts, Vermont, Nevada und Oregon durchsetzen.

In den Bundesstaaten Alaska, Arizona, Minnesota, Michigan, Pennsylvania und Maine läuft die Auszählung noch.

Die New York Times errechnete eine gegenwärtige Chance von über 90 Prozent, dass Trump die Präsidentschaft gewinnt:

In den USA werden die Republikaner nach Medien-Berichten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus halten und damit ihre seit sechs Jahren andauernde Dominanz in der Kammer fortsetzen. Zudem seien sei auf dem Weg, ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen, berichteten mehrere US-TV-Sender übereinstimmend am Mittwoch. Im Senat gelang es den Demokraten von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zunächst nur, den Republikanern von Herausforderer Donald Trump einen Sitz abzunehmen. Für eine Senats-Mehrheit müssten die Demokraten den Republikanern jedoch fünf Sitze abnehmen.

Den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus kommt erhebliche Bedeutung zu, denn der Handlungsspielraum des Präsidenten hängt ganz wesentlich davon ab, wie Demokraten und Republikaner in den Kongresskammern aufgestellt sind.

Sollte die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, die Präsidentenwahl gewinnen, hätte sie es nunmehr mit einem Repräsentantenhaus zu tun, das von ihren politischen Gegnern kontrolliert wird.

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Derzeit haben die Republikaner im Repräsentantenhaus 246 Sitze, die Demokraten 186. Drei Sitze sind vakant. Sie hatten die Kongresskammer 2010 erobert, nur zwei Jahre nach der Wahl des Demokraten Barack Obama zum Präsidenten.

Der Kongress kann viele Vorhaben des Präsidenten blockieren, insbesondere wenn beide Kammern von der Oppositionspartei beherrscht werden. Obama hat dies oft schmerzhaft erlebt, etwa bei seinen Plänen zur Einschränkung des Waffenrechts oder mit seinem jüngsten Vorschlag zur Besetzung eines Richterpostens am Obersten Gericht.

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Die US-Präsidentenwahl wird für die Finanzmärkte zur Zitterpartie: An den Aktienbörsen und im Devisenhandel in Fernost herrschte am Mittwochmorgen massive Nervosität, weil sich im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hillary Clinton die Siegeschancen von Donald Trump verbesserten. In Tokio lag der Nikkei -Index der 225 führenden Titel fünf Prozent im Minus bei 16.312 Punkten, nachdem er zuvor noch deutlich zugelegt hatte. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik ohne Japan sank 3,2 Prozent. Die Terminkontrakte auf den US-Börsenindex S&P-500 sackten fünf Prozent ab.

Der fernöstlichen Devisenhandel verlief ebenfalls äußerst volatil. Zuletzt tendierte der Dollar zur japanischen Währung 3,7 Prozent tiefer mit 101,32 Yen. Der Euro legte 2,2 Prozent zu auf 1,1266 Dollar. Als sicherer Hafen gefragt war der Schweizer Franken, der zum Dollar 2,1 Prozent gewann. Der mexikanische Peso brach zum Dollar um bis zu 13,4 Prozent ein und steuerte damit auf den größten Tagesverlust seit 22 Jahren zu. Trump will die illegale Einwanderung über die mexikanische Grenze eindämmen. Außerdem plant er Strafzölle auf Waren des südlichen Nachbarstaates.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 09.11.2016


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