Lugansk: Georgische Söldner der Regierungsarmee werden fahnenflüchtig

Zerstörte Häuser im Donbass (Archivphoto)© Sputnik/ Dan Levy

38 Söldner der sogenannten  „Georgischen Legion“, haben eigenwillig das Gebiet des bewaffneten Konflikts in der Ost-Ukraine wegen ausbleibender Soldzahlungen verlassen,  sagte Marotschko. Die Legionäre seien in einen Bus gestiegen und nach Charkow gefahren, um  später nach Georgien zurückzukehren.

Volkswehr beobachtet die Trennlinie in Lugansk
© REUTERS/ ALEXANDER ERMOCHENKO

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Zuvor hatte Marotschko Fälle einer massenhaften Fahnenflucht unter den Regierungstruppen und ausländischen Söldnern bereits bekanntgegeben. Die ukrainische Regierungsarmee verstärke ihre Positionen im Gebiet der sogenannten „Anti-Terror-Operation“ mit Verbänden ausländischer Legionäre und nationalistischer Kämpfer, die in Konflikte mit den Ortsbewohnern gerieten und sie plündern würden, sagte er.

Ende September hatte die Lugansker Volkswehr  berichtet, dass die ukrainische Regierungsarmee wegen  Personalmangels einen Militärverband, in dem mehrheitlich Frauen dienen,  an den Checkpoint in der Nähe der Stadt Popasnaja geschickt hatte.

Im Osten der Ukraine schwelt seit rund zwei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9.500 Menschen ums Leben gekommen. Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe. Sie wird jedoch immer wieder verletzt.

Quelle: Sputnik vom 26.01.2017

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2 Kommentare zu Lugansk: Georgische Söldner der Regierungsarmee werden fahnenflüchtig

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  2. Ulrike sagt:

    Interessant zu wissen dass dort auch Söldner aus Georgien kämpfen. Der Schokokönig hat wohl vergessen sie zu bezahlen???

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