Experte: Parität zwischen USA und Russland in Syrien? Der Schein trügt

US-Soldaten in Syrien

© AP Photo/ APTV

#Russland und die #USA haben „ein Wettrennen zwischen #Militärbasen“ in #Syrien gestartet, wie „Defense News“ schreibt. Nach Meinung des US-Online-Magazins will jede der Seiten ihre Präsenz in der Region ausweiten und asymmetrischen Bedrohungen standhalten.

Das Portal verweist auf die US-Militärbasen in #Al-Tanf und #Al-Tabka und die zwei russischen Basen – den Luftwaffenstützpunkt in #Hmeimim und den Marinestützpunkt in #Tartus. Wie der russische Sputnik-Experte #Alexej Timofejew betont, sind die beiden russischen Stützpunkte legitim und wurden anhand der von Syrien und Russland unterzeichneten Abkommen eingerichtet.

Die #USA hätten ihrerseits legitime Militärbasen in den Golfstaaten, im Oman und in Jordanien sowie in den an Syrien angrenzenden Ländern Türkei und Irak, so Timofejew weiter.

Er unterstreicht zugleich, dass die USA faktisch die ganze Nahost-Region „abdecken“ würden und nicht genug davon hätten. Sie seien auch auf syrischem Staatsgebiet illegitim präsent. Es reiche ihnen nicht, Waffen ohne Genehmigung der legitimen Regierung in Damaskus oder des UN-Sicherheitsrats anzuwenden, Territorien wegzunehmen, Militärbasen einzurichten und illegale bewaffnete Formationen darin auszubilden. „Sie brauchen Chaos. Eben zu diesem Zweck sind die US-Vorposten in Syrien gut geeignet“, so der Experte.

 


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#Timofejew erinnert in diesem Zusammenhang an die Äußerung des russischen Außenministers Sergej #Lawrow, laut der die USA die territoriale Integrität Syriens nicht aufrechterhalten wollten. „Die USA wollen dies nicht nur nicht, sie setzen alles daran, dass es Syrien nicht mehr gibt“, so der Experte.

Er bezweifelt, dass es den USA gelingen werde, die Bandenverbände in Al-Tanf als echte Soldaten auszubilden. „Ein ausgebildeter und bewaffneter Bandit bleibt eben ein Bandit. Er steht heute den Regierungstruppen gegenüber. Gegen wen wird er morgen seine Waffen richten?“

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Daher seien die US-Objekte in Al-Tanf und Al-Tabka nicht als US-Militärbasen, sondern vielmehr als Ausbildungslager für Partisanen zu betrachten. Sie seien gefährlich und gehörten dabei den Amerikanern nicht, so Timofejew.

Es gebe also kein Wettrennen zwischen den Basen Russlands und der USA, sondern eine Konfrontation. Sie bestehe darin, dass Russland an der Stabilität und die USA an einem Chaos interessiert seien, unterstreicht der Experte.

Quelle: Sputnik vom 21.01.2018


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