Nordamerika – Facebook: Nur zwei Fragen für die Klärung der Glaubwürdigkeit von Nachrichten

 

Facebook: Nur zwei Fragen für die Klärung der Glaubwürdigkeit von Nachrichten

14. August 2013.

#Facebook stellt seinen #Newsfeed um und will nur noch auf vertrauenswürdige Nachrichten setzen. Bei der Suche nach realen Nachrichtenquellen sollen Facebook-Nutzer zwei Fragen beantworten. #US-Medien glauben, die Umfrage würde US-Bürger überfordern.

Der Anteil von #Nachrichten im #Newsfeed reduziert Facebook von 5 auf 4 Prozent und der Inhalt der Nachrichten soll künftig „vertrauenswürdig, informativ und regional“ sein. Der Weg dorthin stieß bei den amerikanischen Medien auf Kritik. Die Facebook-Umfrage stützt sich lediglich auf zwei Fragen, die zu beantworten sind.

Zuckerberg schrieb in einem Posting:

Heute teile ich meine zweite Aktualisierung in diesem Jahr: sicherzugehen, dass die angezeigten Nachrichten im Ganzen gesehen weniger, aber von hoher Qualität sind. Ich habe mein Produkt-Team darum gebeten, sicherzugehen, dass wir vertrauenswürdige, informative und regionale Nachrichten vorziehen.

Bei der Suche nach den passenden Nachrichten-Quellen sollen Facebook-Nutzer helfen:

Als Teil unserer laufenden Qualitätsüberprüfungen werden wir die Leute nun fragen, ob sie eine Nachrichtenquelle kennen und wenn ja, ob sie ihr vertrauen.

Die zwei Fragen, die Facebook seinen Nutzen stellt:

  1. Kennen Sie die folgenden Webseiten (Ja/Nein)
  2. Wie sehr vertrauen Sie den folgenden Domains (Komplett/Stark/Mehr oder weniger/Kaum/Gar nicht)

Das US-WirtschaftsmagazinInc:

Die amerikanische Öffentlichkeit zu fragen, Nachrichteninhalte nach ihrer Glaubwürdigkeit zu bewerten, ist wie die 3 Stooges (amerikanische Komikertruppe) zu bitten, Raketen zu bauen. Die Grundlage der Befragung ist die Weisheit der Massen. Die  traurige Wahrheit ist, dass die amerikanische Öffentlichkeit, mehr als jede anderen Bürger von  Industrienationen fast gänzlich leichtgläubig und dumm ist. Die Chancen, dass sie richtigerweise zwischen Nachrichtenquellen und Propaganda unterscheiden können ist nahezu gleich Null.

Quelle: Russia Today (RT) vom 26.01.2018


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