Nach Treffen mit Putin: Republikaner kritisieren Trump


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US-Präsident Donald Trump spricht nach dem Treffen mit Russlands Präsident Putin zu Journalisten (16.7.2018). (AP / Markus Schreiber)
US-Präsident Donald Trump (AP / Markus Schreiber)

US-Präsident #Trump hat sein Auftreten beim Gipfeltreffen mit dem russischen Staatschef #Putin gegen Kritik heimischer Politiker verteidigt. Trumps Bemerkungen zu den mutmaßlichen russischen Hackerangriffen während des letzten US-Wahlkampfs hatten Entrüstung ausgelöst. Selbst die #Republikaner werfen dem Präsidenten in dieser Frage eine unterwürfige Haltung gegenüber Putin vor.

Trump hatte in der abschließenden Pressekonferenz in Helsinki erklärt, er sei nicht davon überzeugt, dass Russland zu seinen Gunsten im Wahlkampf 2016 interveniert habe. Er könne sich keinen Grund für eine solche Einmischung vorstellen. Zudem habe #Putin solche Anschuldigungen doch noch einmal sehr energisch und überzeugend zurückgewiesen, fügte Trump hinzu. Der russische Staatschef habe überdies „ein unglaubliches Angebot“ gemacht. Damit bezog sich der US-Präsident auf eine Zusage Putins, US-Ermittler könnten die jüngst in den #USA angeklagten russischen Geheimdienstmitarbeiter in #Russland befragen.


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In den USA, wo man in der Hacker-Frage ein entschlossenes Auftreten Trumps gegenüber Putin erwartet hatte, kamen die Aussagen des Präsidenten ganz schlecht an – und das nicht nur bei der Opposition: Der republikanische Senator Lindsey Graham, ein Parteikollege Trumps, prophezeite, das Verhalten des Präsidenten werde von Moskau als Zeichen der Schwäche bewertet und noch mehr Probleme schaffen. Der Republikaner Jeff Flake nannte Trumps Auftreten „beschämend“, und sein Kollege Bob Corker – immerhin Vorsitzender des Auswärtigen Senatsausschusses – bemängelte, Trumps Kommentare ließen Amerika wie ein Schwächling aussehen.

Scharfe Kritik kam auch von den oppositionellen US-Demokraten: Deren Anführer im Senat, Chuck Schumer, twitterte, noch nie in der Geschichte der USA habe ein Präsident einen Widersacher Amerikas derart unterstützt. Dass Trump sich auf die Seite Putins und damit gegen die US-Behörden gestellt habe, sei gedankenlos, gefährlich und schwach.

Am weitesten ging in seiner Kritik der frühere FBI-Chef John Brennan. Er meinte, Trumps Auftritt stelle fast einen Landesverrat dar. Am vergangenen Freitag waren in den USA zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter wegen Cyberattacken während des Wahlkampfes angeklagt worden.

Trump reagierte zunächst auf Twitter auf die Kritik. Er schrieb, die beiden größten Atommächte der Welt könnten sich nicht nur mit der Vergangenheit befassen. Derweil teilte das Weiße Haus in Washington mit, der Präsident werde sich nach seiner Rückkehr aus Helsinki im Laufe des Tages mit Mitgliedern des US-Kongresses treffen, um über die Kritik zu sprechen. Weiter twitterte Trump, die USA und Russland müssten aktuell miteinander zurechtkommen. Das sei nicht nur für beide Seiten besser, sondern „für die ganze Welt“.

Quelle: Deutschlandfunk vom 17.07.2018


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