NRW-Innenminister lehnt Waffenverbotszonen in Innenstädten ab

 

Foto: Herbert Reul (über dts Nachrichtenagentur)
 

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat Kritik an einer möglichen Ausweitung von Waffenverbotszonen auf gesamte Innenstädte geübt. „Messerangriffe sind extrem gefährlich“, sagte Reul den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Allerdings gebe es „hier leider keine einfachen“ Lösungen.

„Der Teufel steckt im Detail: Wenn Sie die Innenstädte zu Waffenverbotszonen erklären, dann kann die Oma im Kaufhaus auch kein Messerset mehr kaufen“, so der nordrhein-westfälische Innenminister weiter. Auf der Innenministerkonferenz in Kiel Mitte Juni hatten die Landesregierungen auf Initiative von Hessen und Niedersachsen eine Ausweitung von Waffenverbotszonen beschlossen. Mit einem entsprechenden Beschluss soll nun ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, dass Kommunen in Deutschland künftig erlaubt, in „sensiblen Bereichen“ wie etwa an Schulen und Kindertagesstätten oder in Bahnen und Bussen Messer und andere Waffen zu verbieten.

Dort können Polizisten dann ohne Anlass Personen nach Messern kontrollieren. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) spricht von einem „Meilenstein im Kampf gegen Messerangriffe.“ Er wolle „nicht erst, dass es an einer Schule oder einem Kindergarten zu einer schrecklichen Tat kommt“, sagte Beuth den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Rund um einen Kindergarten habe jemand mit einem Messer oder gar einer Pistole nichts zu suchen, so der CDU-Politiker weiter.

Und wer soll das kontrollieren? Die mittlerweile völlig überlastete Polizei? Was ist mit den Asylbewerberheimen und den ländlichen Regionen? Darf da dann weiter gemessert werden? Ein Messerverbot macht die braven, harmlosen Bürger noch wehrloser. Kriminelle halten sich naturgemäß nicht an Gesetze. (Quelle: dts)

Quelle: journalistenwatch.com vom 26.06.2019 


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4 Kommentare zu NRW-Innenminister lehnt Waffenverbotszonen in Innenstädten ab

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Kluges ausgesprochen muß nicht unbedingt aus dem Mund einer studierten Person kommen. Unermüdliche Parteiarbeit mit schonungsloser angedrohter Aufklärung genügt.

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Ein wichtiger mann an richtiger Stelle.
    Auszug

    Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen
    geboren am 31. August 1952 in Langenfeld, verheiratet, Vater von drei Kindern
    Werdegang
    • 1972: Abitur
    • 1972 bis1979: Studium auf Lehramt Erstes Staatsexamen 1979
    • 1979 bis 1981: Studienreferendariat Marienschule Leverkusen/Opladen. Zweites Staatsexamen 1981
    • 1981 bis 1985: Studienrat am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen
    • 1985 bis 2004: Mitglied des Landtags des Landes Nordrhein-Westfalen
    • 1991 bis 2003: Generalsekretär der CDU NRW
    • 2004 bis 2017: Mitglied des Europäischen Parlaments
    • Seit 30. Juni 2017: Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen
    Mitgliedschaften
    • 1970 bis 1987: Mitglied der Jungen Union
    • Seit 1971: Mitglied der CDU
    • 1975 bis 1992: Mitglied im Rat der Stadt Leichlingen
    • 1976 bis 1983: Kreisvorsitzender der Jungen Union Rheinisch-Bergischer Kreis
    • 1980 bis 1987: Mitglied des Landesvorstandes der Jungen Union NRW
    • 1985 bis 1991: Schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag NRW
    • seit 1987: Mitglied des Landesvorstandes der CDU NRW
    • 1990 bis 2007: Kreisvorsitzender der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis
    • Seit 2004: Bezirksvorsitzender der CDU Bergisches Land
    • 2005 bis 2017: Mitglied im Vorstand der Europäischen Volkspartei (EVP)
    • 2012 bis 2017: Vorsitzender der CDU/CSU Gruppe innerhalb der EVP im Europäischen Parlament
    Auszug Ende

  4. Ulrike sagt:

    Wer glaubt dass solche Zonen was nützen irrt sich. Da hält sich das Pack niemals dran.

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